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Potsdam bekommt 500 neue Sozialwohnungen

Wettbewerb im Bornstedter Feld Potsdam bekommt 500 neue Sozialwohnungen

Das ist einmalig für Potsdam: Im Bornstedter Feld entstehen in den kommenden Jahren 500 Sozialwohnungen. Hintergrund ist eine öffentliche Förderung des Wohnungsbaus der städtischen Holding Pro Potsdam. Wie genau die Häuser aussehen sollen, ist aber trotz eines Wettbewerbs noch nicht entschieden.

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Erster Preis beim Architektenwettbewerb: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, Berlin. Die Pro Potsdam hatte den Wettbewerb ausgeschrieben.

Quelle: Pro Potsdam

Potsdam, Bornstedter Feld. Zum ersten Mal seit 15 Jahren entsteht im Bornstedter Feld wieder öffentlich geförderter Wohnungsbau. Die städtische Holding Pro Potsdam hat zur Bebauung des neuen Quartiers „Am Schragen“ im Karree Reinhold-Schneider-Straße, Georg-Hermann-Allee und Jochen-Klepper-Straße einen EU-weiten Realisierungswettbewerb durchgeführt. Nach der Auswahl der Teilnehmer erarbeiteten neun Architekturbüros aus dem gesamten Bundesgebiet Entwürfe für den Bau von 156 bis 192 Wohnungen mit bis zu 12 133 Quadratmetern Wohnfläche.

Ziel war es laut Pro Potsdam, die wirtschaftliche Ausnutzung des Grundstücks, eine kostenoptimierte Bauweise sowie eine hohe städtebauliche sowie Freiraum- und Architekturqualität miteinander zu verbinden. Nach derzeitiger Planung soll mit der Realisierung des Bauvorhabens im Frühjahr 2017 begonnen werden.

BE Berlin GmbH, Berlin (2

BE Berlin GmbH, Berlin (2. Preis).

Quelle: Pro Potsdam

Die Wettbewerbsjury hat unter Vorsitz des Architekten Christian Rapp, Mitglied des Gestaltungsrate der Landeshauptstadt Potsdam, folgende Architekturbüros prämiert: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, Berlin (1. Preis), BE Berlin GmbH, Berlin (2. Preis) und Gutheil und Kuhn Architekten, Potsdam (3. Preis).

Gutheil und Kuhn Architekten, Potsdam (3

Gutheil und Kuhn Architekten, Potsdam (3. Preis).

Quelle: Pro Potsdam

An der Ausstellungseröffnung am Mittwoch nahmen neben den Preisträgern, Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), Pro Potsdam-Geschäftsführer Horst Müller-Zinsius, Mitglieder des Preisgerichts, Mitarbeiter der Pro Potsdam sowie Interessenten teil.

„In den nächsten Jahren sollen 500 Sozialwohnungen neu entstehen. Dies ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wohnungspolitik, den die Pro Potsdam hier umsetzt. Damit schaffen wir preiswerten Wohnraum. Ich freue mich, dass wir nach 15 Jahren im Bornstedter Feld wieder öffentlich geförderte Wohnungen realisieren“, sagt Oberbürgermeister Jann Jakobs.

„Neben der Einhaltung des für öffentlich geförderten Wohnungsbau wichtigen Kostenrahmens waren im Hinblick auf die städtebauliche und architektonische Gestaltungsqualität, Funktionalität und Nutzungsqualität vielfältige Anforderungen an die Lösungen der Bauaufgabe gestellt. Der Wettbewerb lieferte uns wichtige Ideen und Anregungen. Es wurden jedoch nicht alle Planungsziele erreicht, so dass entsprechend der Komplexität der Aufgabe Überarbeitungen notwendig sind. Im Ergebnis werden Impulse für unseren Beitrag zum Wohnungsbau für Potsdam geliefert“, so Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der Pro Potsdam.

Die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse ist vom 17. Dezember bis zum 29. Januar 2016 im Foyer der Pro Potsdam, Pappelallee 4, zu sehen. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Von MAZ online

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