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Potsdam gedenkt der Kriegstoten

Volkstrauertag Potsdam gedenkt der Kriegstoten

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge regte den Volkstrauertag an, der erstmals 1922 an die gefallenen Soldaten erinnerte. Der Gedenktag habe leider nichts von seiner Aktualität verloren, mahnte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) am Volkstrauertag in Potsdam.

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Das Hornquartett der Musikschule Potsdam spielte auf dem Neuen Friedhof.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. In der Landeshauptstadt wurde am Sonntag der Volkstrauertag begangen. Oberbürgermeister Jann Jakobs hat gemeinsam mit der Landtagspräsidentin Britta Stark (beide SPD), der niederländischen Botschaftsrätin Pauline Diepenbroek, der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Birgit Müller (Linke), Vertretern der russischen Armee und der Bundeswehr sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverordnetenversammlung und des Landtages den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht. „Wir stehen hier nicht nur, um uns vor den Opfern der zwei grausamen Kriege des 20. Jahrhunderts zu verneigen als Zeichen der Mahnung. Wir stehen hier und heute auch, weil wir dieser Tage unmittelbar die Auswirkungen der weltweit 21 Kriege und mehr als 400 kriegerischen Auseinandersetzungen wahrnehmen“, so Jakobs in seiner Rede. Im Wandel des Krieges erfahre der Volkstrauertag seine schicksalshafte Aktualität. Nach einer Gedenkveranstaltung am Sowjetischen Ehrenfriedhof am Bassinplatz wurde auch auf dem Neuen Friedhof an der Heinrich-Mann-Allee der Toten gedacht.

Grabmale für gefallene Soldaten werden restauriert

Auf beiden Friedhöfen, auf denen die Gedenkveranstaltung stattfindet, befinden sich Kriegsgräberstätten. Die Landeshauptstadt Potsdam hat in diesem Jahr damit begonnen, die Sandstein-Grabmale für gefallene Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges auf dem Neuen Friedhof Potsdam zu restaurieren. Dabei wurden die Steine gesäubert, angegriffene Oberflächen fachgerecht gefestigt und die vertieft eingearbeiteten Inschriften erneuert. Der Umfang der Leistungen erforderte die Einteilung der Arbeiten in mehrere Bauabschnitte. Die komplette Restaurierung der Anlage wird auf mehrere Jahre verteilt. Auch die Grabmale des Sowjetischen Ehrenfriedhofs auf dem Bassinplatz konnten erneuert werden. Im August 2016 legten Soldaten aus der Russischen Föderation, die in Deutschland zu Gast waren, in einem Arbeitseinsatz die gesamten Inschriften der Grabmale farblich neu aus.

Von MAZonline

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