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Potsdam Potsdam hat mehr als 140 Brücken
Lokales Potsdam Potsdam hat mehr als 140 Brücken
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17:47 28.02.2018
Ausflugsziel, Verkehrsader und Schauplatz historischer Ereignisse: die Glienicker Brücke. Quelle: Sabine Duckwitz
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Potsdam

Die Lange Brücke ist das bekannteste Brückenbauwerk der Landeshauptstadt. Die überregional prominentere Glienicker Brücke gehört zu Berlin. Die 1961 freigegebene Spannbetonkonstruktion in der Stadtmitte über der Alten und der Neuen Fahrt war laut Architekturführer der DDR der sechste Brückenbau seit 1317 an dieser Stelle. Ergänzt wurde die aus vier Segmenten bestehende Lange Brücke durch eine Metallkonstruktion zur Überquerung der Bahngleise, die bereits in den 2000er Jahren abgerissen und ersetzt worden ist.

Insgesamt gibt es im Stadtgebiet mehr als 140 Brücken. Mit 58 Bauwerken ist nicht einmal die Hälfte davon in der Zuständigkeit der Stadt. Mit 56 Brücken werden fast ebenso viele Bauwerke von der Deutschen Bahn AG verwaltet. Die Templiner Seebrücke, das Kreuzungsbauwerk Pirschheide, die Havelbrücke am Kiewitt und der Eisenbahnübergang Sacrow-Paretzer Kanal sind Beispiele für Bahnbrücken, an denen erhebliche Erneuerungsarbeiten anstehen.

Schlösserstiftung hat 16 Brücken in Potsdam

Auch die Schlösserstiftung fungiert in ihren Anlagen als sogenannter Baulastträger. 16 Brückenbauwerke hat die Stiftung laut Sprecher Frank Kallensee auf Potsdamer Stadtgebiet, davon eine im Neuen Garten, fünf in Babelsberg und elf im Schlosspark Sanssouci.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg ist nach Angaben der Pressestelle für zwei Brücken in Potsdam zuständig, deren Erneuerung vielen Verkehrsteilnehmern noch in Erinnerung sein dürfte: Die Nedlitzer Südbrücke alias Brücke des Friedens wurde bis 2012 durch einen Neubau ersetzt, der Brückenneubau für die Bundesstraße 273 bei Marquardt wurde 2016 für den Verkehr freigegeben.

Der Landesbetrieb Straßenwesen zeichnet für sechs Brücken der Nutheschnellstraße von der Hochstraße in Babelsberg bis zur Konrad-Wolf-Allee verantwortlich. Hinzu kommen drei kleinere Brücken der Ortsumgehung Drewitz über die Nuthe, über einen Graben und über einen Viehtrieb. Der Verkehrsbetrieb ist laut Sprecher Stefan Klotz aktuell mit den vier Brücken der Sternstrecke von der Nuthe bis zur Brücke über die Nuthestraße dabei.

Höchste Brücke der Stadt ist die Fußgängerbrücke am Stern-Center

Superlative aber haben laut Rathaus-Arbeitsgruppenleiterin Daniela Küßner vor allem die Brücken in Potsdamer Trägerschaft aufzubieten. Die höchste ist mit 35,40 Metern die Fußgängerbrücke am Stern-Center, die älteste ist die 1844 errichtete Teufelsbrücke in Bornstedt, die längste ist die 2009 parallel zur Langen Brücke fertig gestellte Straßenbahnbrücke.

Zwei Rekorde aber markiert die Humboldtbrücke . Mit mehr als 220 Metern ist sie das längste Bauwerk (zum Vergleich: die Lange Brücke ist in den zwei Abschnitten über der Alten und Neuen Fahrt 54 bzw. 70 Meter lang), und mit 55 Millionen Euro kostete ihre Sanierung mehr als jeder andere Brückenbau in den vergangenen 20 Jahren. Insgesamt hat die Stadt in dieser Zeit laut Küßner rund 90 Millionen Euro in ihre Brücken investiert.

Von MAZonline

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