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Potsdam knackt Milliardengrenze

Spitzenumsätze auf Potsdamer Immobilienmarkt Potsdam knackt Milliardengrenze

Der Potsdamer Immobilienmarkt brummt. Im vergangenen Jahr stieg der Geldumsatz erstmalig seit Beginn der Marktbeobachtungen im Jahr 1992 auf über eine Milliarde Euro – exakt waren es 1074 Millionen Euro. 1770 Grundstücke wechselten den Besitzer. Ein Ende der Nachfrage ist nicht in Sicht.

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Auf dem Markt: Villa in der Potsdamer Seestraße.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Preise für Grundstücke in der Landeshauptstadt steigen weiter dynamisch an. Im Vorjahr betrug der Geldumsatz auf dem Potsdamer Grundstücksmarkt erstmalig mehr als eine Milliarde Euro, es wurden 1770 Grundstücksverkäufe über eine Gesamtfläche von 216 Hektar abgeschlossen. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2016 hervor, der am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

„Die hohe Nachfrage nach Immobilien in der Landeshauptstadt hält unverändert an, so dass auch in den nächsten Jahren mit einem weiteren Anstieg der Potsdamer Grundstückspreise zu rechnen ist“, sagt Winfried Schmidt, Vorsitzender des Gutachterausschusses.

Baulandpreise erreichten in allen Stadtteilen neue Höchststände. Insbesondere in guten und sehr guten Lagen seien hohe Steigerungsraten verzeichnet worden, heißt es in dem Marktbericht. So lag das Preisniveau im Potsdamer Stadtzentrum im Vorjahr zwischen 450 und 950 Euro pro Quadratmeter, im Jahr 2015 betrug die Spanne noch 400 bis 850 Euro pro Quadratmeter. Im Stadtzentrum Babelsberg wurden 2016 Quadratmeterpreise zwischen 250 und 370 Euro aufgerufen (2015 230 bis 330 Euro). In Eigenheimgebieten in guter bis sehr guter Lage lag die Spanne im Vorjahr zwischen 280 und 520 Euro je Quadratmeter.

Beim Verkauf bebauter Grundstücke stieg der Geldumsatz in 2016 um 28 Prozent auf 766,5 Millionen Euro. Der durchschnittliche Gesamtkaufpreis für freistehende Einfamilienhäuser lag inklusive Grundstück bei 423 000 Euro. Für eine Doppelhaushälfte mussten im Schnitt 309 000 Euro berappt werden, bei Reihenhäusern wurden 371 000 Euro aufgerufen.

Rückläufig mit minus 22 Prozent war der Umsatz beim Verkauf von Wohnungseigentum. Insgesamt 900 Einheiten wechselten 2016 den Besitzer, der Geldumsatz lag bei 214,5 Millionen Euro. Größere Einbrüche gab es im Erstverkauf von Eigentumswohnungen (minus 28 Prozent) und bei der Umwandlung von meist sanierten Altbauten in Wohnungseigentum (minus 27 Prozent).

Das Preisniveau pendelte zwischen durchschnittlich 1510 Euro pro Quadratmeter beim Weiterverkauf von Eigentumswohnungen aus den Jahren 1960 bis 1990 und 3910 Euro beim Erstverkauf sanierter Wohnungen, die vor dem Jahr 1960 entstanden sind. Fazit des Gutachterausschusses: „Die Investition in Potsdamer Immobilien bietet eine hohe Wertstabilität bei historisch niedrigen Kreditkosten.“

Der Grundstücksmarktbericht ist im Rathaus für 35 Euro erhältlich. Auskünfte unter 289 3182 oder 83.

Von Jens Trommer

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