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Potsdam lehnt Kaufangebot für FH ab

Fachhochschule am alten Markt Potsdam lehnt Kaufangebot für FH ab

Das Bündnis „Stadtmitte für alle“ hatte Anfang August 2017 ein Kaufangebot für die Fachhochschule am Alten Markt in Potsdam abgegeben: Sechs Millionen Euro wäre man bereit zu zahlen. Doch das Angebot wurde abgelehnt. Am Montag hat die Stadt die Absage veröffentlicht.

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Quelle: Christel Köster

Potsdam.  Die Stadt Potsdam hat das Kaufangebot der Initiative „Stadtmitte für Alle“ für das alte Fachhochschulgebäude Am Alten Markt abgelehnt. Das teilte die Stadt am Montag mit. Der Sanierungsträger Potsdam habe das Kaufangebot im Auftrag der Stadt bewertet und mitgeteilt, dass das Angebot der Initiative zu spät eingegangen und wirtschaftlich nicht belastbar sei. Die Landeshauptstadt halte daher am laufenden Verfahren fest. „Die Initiative möchte etwas kaufen, das gar nicht zum Verkauf steht“ sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD).

Das Bündnis von mehr als 30 Initiativen und Vereinen wollte Gebäude und Grundstück für sechs Millionen Euro kaufen.

Es gebe keinerlei Veranlassung, von bisherigen Plänen zur Gestaltung der Potsdamer Mitte abzurücken, betonte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Die Beschlüsse zu Abriss und Bebauung seien mit großer Mehrheit Anfang des Jahres gefasst worden.

Auf dem 25 000 Quadratmeter großen Areal mit der Fachhochschule sollen bis zu 40 Häuser neu entstehen, mit 15 Prozent mitpreisgebundenen Wohnungen. Über den Verkauf entschieden nicht der Preis, sondern Bebauungs- und Nutzungskonzepte, hieß es.

Wie die Stadt mitteilte, ist die künftige Nutzung der Häuser in sogenannten Gebäudepässen festgeschrieben. Dazu zählen vor allem Wohnungen, mindestens 15 Prozent derer mietpreis- und belegungsgebunden, Büros/Ateliers, Läden im Erdgeschoss sowie Raum für Studentenwohnen, altersgerechtes Wohnen beziehungsweise Boardinghaus oder Hotel.

Es sei noch nicht zu spät, das Vergabeverfahren abzubrechen, betonte dagegen der Sprecher des Bündnisses „Stadtmitte für Alle“, André Tomczak. Für das Anliegen werde weiter öffentlich geworben. Aus dem 1970er-Jahre-Bau sollte ein „Haus der Stadtgesellschaft“ werden, mit Räumen und Ateliers für Veranstaltungen, aber auch Wohnungen. Für die Sanierung wurden 16 Millionen Euro veranschlagt.

Von MAZonline

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