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Potsdam organisiert Fahrdienst zum Hort

Landeshauptstadt ändert Regeln für Schülerbeförderung Potsdam organisiert Fahrdienst zum Hort

Von daheim zur Schule und zurück. Zwei Fahrten pro Tag muss die Landeshauptstadt für jeden Schüler gewährleisten. Was aber machen Kinder, die nach dem Unterricht in den Hort gehen? Und was passiert, wenn der nicht direkt an der Schule liegt? Diese Lücke in der Satzung zur Schülerbeförderung wird nun geschlossen. Mehr Fahrten soll es deshalb aber nicht geben.

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Die Änderung der Potsdamer Schülerbeförderungssatzung soll vor allem Kindern mit Handicap zugute kommen.

Quelle: dpa

Potsdam. In Potsdam bahnt sich eine Änderung der Satzung an, die den Schülerbeförderung regelt. Bereits Ende des Jahres 2015 hatten die Bündnisgrünen auf eine Lücke in der Satzung hingewiesen. Sie fordern seither, dass nicht mehr nur der Transfer zwischen Schule und Wohnung, sondern auch die Fahrt zwischen Schule und Hort gewährleistet wird. Das sei vor allem für Kinder mit Handicap wichtig, denn viele von ihnen nutzen Betreuungsangebote nach dem Unterricht. Liegt der Hort aber nicht direkt an der Schule, können sie ihn kaum aus eigener Kraft erreichen.

Am Dienstagabend befasste sich der Bildungsausschuss mit dem Antrag. Eine Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung sprach man indes nicht aus. Weil eine Satzungsänderung eine breite Beteiligung – zum Beispiel ist der Kreisschulbeirat einzubeziehen – erfordert, soll sie erst fürs kommende Schuljahr erfolgen.

Derzeit ist die Landeshauptstadt als Schulträger dafür zuständig, zwei Fahrten täglich kostenfrei zu organisieren, genauer gesagt die Beförderung von der Wohnung zur Schule und von der Schule wieder nach Hause. Man sei allerdings nicht dazu verpflichtet, auch den Transfer zu außerschulischen Veranstaltungen zu bewerkstelligen, betonte die Fachbereichsleiterin Bildung und Sport, Petra Rademacher. Künftig sollen Eltern wählen können, ob ihr Kind von der Schule zum Hort oder von der Schule nach Hause gefahren wird. Bis diese Klausel in der Satzung verankert ist, erhalten betroffene Familien eine Ausnahmegenehmigung. Wünschen es Eltern also, dass ihr Kind innerhalb von Potsdam von der Schule zum Hort gefahren wird, ist das möglich. Wer diese Ausnahme beantragt, muss gleichzeitig erklären, dass er auf die Heimfahrt verzichtet.

Von Nadine Fabian

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