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Potsdam plant Trauerzeremonie für Elias

OB Jakobs zeigt sich erschüttert Potsdam plant Trauerzeremonie für Elias

Der Schock und die Trauer über den Tod des kleinen Elias aus Potsdam sind groß in der Stadt. Am Freitagabend gab es eine emotionale Zeremonie im Schlaatz. Die Stadt plant für kommende Woche eine offizielle Trauerveranstaltung. Potsdam Oberbürgermeister Jann Jakobs ist über den Tod von Elias erschüttert und mahnt in einem Punkt zur Zurückhaltung.

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Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs.

Quelle: MAZ

Potsdam. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zeigt sich bestürzt über den Tod des kleinen Elias (6). „Das ist alles entsetzlich und schwer erträglich“, sagte er am Samstag der MAZ. Er mahnte allerdings dazu, die weiteren staatsanwaltlichen Ermittlungen und das Ergebnis der Obduktion abzuwarten. Zwar liege ein Geständnis von Silvio S. vor, den kleinen Jungen aus dem Stadtteil Schlaatz entführt und getötet zu haben, die Hintergründe müssten aber erst geklärt werden, so Jakobs.

Veranstaltung in der nächsten Woche – Kirchen und Schulen dabei

Die Zuständigkeit für die Fälle Elias und auch Mohamed, der in Berlin entführt wurde, liegt mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft Potsdam, weil Silvio S. in Brandenburg wohnt. Kommende Woche ist laut Jakobs eine Veranstaltung geplant, „um der kollektiven Trauer“ einen Raum zu geben. Für eine detaillierte Planung wolle die Stadt aber erst die neuesten Entwicklungen in dem Fall abwarten. Die Kirchen sollen bei der Veranstaltung einbezogen werden. Auch mit der Grundschule im Zentrum-Ost, die der Erstklässler besuchte, werde Kontakt aufgenommen, so Jakobs.

Am Montag beginnt nach den Herbstferien wieder der Unterricht. „Die Kinder werden nicht alleingelassen“, sagte der Stadtchef. Wenn nötig, sollen Notfallseelsorger die Schüler und Lehrer unterstützen. Am Freitagabend hatten Anwohner vor dem Bürgerhaus am Schlaatz an Elias gedacht.

Von Marion Kaufmann

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