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Potsdam pocht auf neue Schulen

Bevölkerung wächst Potsdam pocht auf neue Schulen

Potsdam ist beliebt. Die Bevölkerung wächst – und es gibt auch immer mehr Kinder. Der Bedarf an Grundschulplätzen ist schneller gewachsen, als vorgesehen. Deshalb soll die geplante Interimslösung für Potsdams Norden nun vorgezogen werden. Auch könnte es schon bald neue Schulen geben.

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Der Bedarf an Grundschulplätzen ist in Potsdam gestiegen.

Quelle: dpa

Potsdam. Potsdams Bevölkerung wächst schnell. Deshalb ist auch der Bedarf an Grundschulplätzen gewachsen. Der weicht von dem bisherigen Schulentwicklungsplan ab. Deshalb soll nun die für das Schuljahr 2017/18 geplante Interimslösung im Potsdamer Norden bereits auf das Schuljahr 2016/17 vorgezogen werden. Das hat die Leiterin der Projektgruppe Schulentwicklungsplanung, Petra Rademacher, am Mittwoch im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt. Die MAZ hatte bereits darüber berichtet, dass die Comenius-Förderschule am Brauhausberg einer dringend benötigten neuen Grundschule weichen könnte.

MAZ-Exklusiv: Umzugspläne für Comenius-Schule

An der Esplanade werden die Grundschüler für drei Jahre künftig in Modul-Klassenräumen unterrichtet. Auch die Turnhalle der benachbarten Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule soll dazu genutzt werden. Ab dem Schuljahr 2019/20 dann die Entlastung: Der Unterricht soll dann in einer neu errichteten Grundschule mit Hort am Standort Rote Kasernen Ost stattfinden. Drei Klassen sollen eröffnet werden. Der Neubau einer Grundschule im Potsdamer Norden ist bereits im gültigen Schulentwicklungsplan enthalten.

Weil auch in der Templiner und Teltower Vorstadt sowie rund um den Hauptbahnhof und Brauhausberg die Bevölkerungszahlen ansteigen, soll künftig ein weiterer Grundschulstandort für den Nachwuchs gefunden werden. Die ersten Prüfungen laufen dazu. Bisher war dieser Schritt im Entwicklungsplan nicht vorgesehen.

Auch für den Bereich Babelsberg Süd wird geprüft, wo zusätzliche Schulplätze geschaffen werden können. Möglich sind hier auch Erweiterungen an bestehenden Standorten.

Weniger Zulauf hat indes Am Stern. Langfristig erwartet die Stadt aber auch hier Bevölkerungswachstum. „Der Bedarf an einer neuen Grundschule, wie sie im Schulentwicklungsplan vorgesehen ist, besteht daher langfristig weiter“, heißt es von der Stadt.

Nun möchte die Stadtverwaltung schnell handeln und erarbeitet gegenwärtig die Beschlussvorschläge. Sie sollen schon bald den Stadtverordneten vorgelegt werden.

Von MAZonline

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