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Potsdam prüft Kombination mit Strandbad

Noch keine Lösung für räumungsbedrohten Seesportclub Potsdam prüft Kombination mit Strandbad

Die Suche der Stadt Potsdam nach Alternativen für den räumungsbedrohten Seesportclub blieb ergebnislos. Nach Mitteilung der Stadtverwaltung wurden das Gelände des Potsdamer Seglervereins an der Templiner Straße und der städtische Bootsplatz am Kiewitt geprüft und verworfen. Nun gibt es Prüfungen im Zusammenhang mit der geplanten Verlagerung des Strandbades Babelsberg.

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Eingang zum Gelände des Seesportclubs Potsdam.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Bei der Suche nach einer Alternative für den räumungsbedrohten Seesportclub Potsdam richtet die Stadt den Fokus auf eine Lösung in Kombination mit dem Strandbad Babelsberg. In einer Mitteilung der Verwaltung, die in der kommenden Woche im Hauptausschuss diskutiert werden soll, heißt es: „Eine andere Möglichkeit wird in Zusammenhang mit der angedachten Verlagerung des Strandbades Babelsberg geprüft.“

Ein „alternatives städtisches Grundstück bzw. andere Lösungen“ hätten „trotz intensiver Suche“ nicht gefunden werden können. Geprüft wurde laut Verwaltung unter anderem die Unterbringung des Seesportclubs auf dem Gelände des Potsdamer Segelvereins in der Templiner Straße und auf dem vom Kommunalen Immobilienservice betriebenen Bootsplatz Am Kiewitt 33a.

In beiden Fällen fehle jedoch der Platz für den Seesportclub. Nach eigenen Angaben benötige die Seesportler „mindestens Gebäudeflächen mit Räumen zum Umkleiden, Sanitärräume mit Duschen, Büro, sowie einen Versammlungsraum mit Küche“. Erforderlich seien zudem eine kleinere Halle zum Unterstellen der Vereinsboote, 35 Wasserliegeplätze und 3000 Quadratmeter Wasserfläche für das Seesportmehrkampftraining.

Im Dezember 2017 endet der 25-jährige Vertrag des Seesportclubs mit der Schlösserstiftung, nach dem die Sportler das Grundstück am Rande des Parks Babelsberg mietfrei nutzen konnten. Geraume Zeit verhandelten Stadt und Schlösserstiftung für die Zeit danach über einen Grundstückstausch: Das Strandbad Babelsberg sollte auf das Gelände des Seesportclubs vorrücken, um Platz für die Rekonstruktion historischer Parkanlagen und eines „Drive“ genannten Spazierweges zu schaffen. Das Gelände des Seesportclubs liegt im Weltkulturerbe.

Auf Antrag der Linken hatten die Stadtverordneten den Oberbürgermeister im Mai beauftragt, mit der Schlösserstiftung über einen Verbleib des Seesportclubs am Park Babelsberg zu verhandeln. Auf Antrag von CDU/ANW soll auch die Möglichkeit eines Gesamtkonzeptes mit einer Kooperation oder Zusammenlegung des Seesportclubs mit dem Stadtbad Babelsberg geprüft werden.

Die Mitteilung der Verwaltung ist nach diesem Beschluss ein erster Zwischenbericht zum Stand der Dinge.

Von Volker Oelschläger

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