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Potsdam Potsdam schließt Bahnübergänge der Waldstadt
Lokales Potsdam Potsdam schließt Bahnübergänge der Waldstadt
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10:49 30.04.2016
Der Bahnübergang in Rehbrücke an der Grenze zu Potsdam. Quelle: Christel Köster
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Potsdam/Waldstadt

Der Bahnübergang von der Heinrich-Mann-Allee zur Arthur-Scheunert-Allee am Bahnhof Rehbrücke soll in spätestens zehn Jahren komplett geschlossen sein. Das kündigte Norman Niehoff, Rathaus-Bereichsleiter Verkehr, im Gespräch mit der MAZ an. Ersatzweise soll der Autoverkehr die Bahntrasse Berlin-Dessau einige 100 Meter nördlich per Brücke oder Tunnel kreuzen. Vorzugsvariante ist laut Niehoff eine völlig neue Verbindung durch das Industriegebiet Süd zur Straße Handelshof. Alternative wären die Einrichtung einer Brücke oder eines Tunnels am bisherigen Bahnübergang Drewitzer Straße, der sonst ebenfalls komplett für den Autoverkehr gesperrt würde.

Mit der neuen Straßenführung, die von Potsdams Verkehrsplanern laut Niehof bereits seit Mitte der 1990er Jahre diskutiert wird, sollen die Heinrich-Mann-Allee und vor allem die Drewitzer Straße vom Lkw-Verkehr entlastet werden. Zudem entfielen mit der Umleitung die Staus an den Bahnschranken. Wichtiger Bestandteil der Pläne ist eine Verlängerung der Wetzlarer Straße gleichsam als Ortsumgehung entlang der Bahn von der Nutheschnellstraße bis zur Heinrich-Mann-Allee. Hinfällig seien Überlegungen, die Wetzlarer Straße vor der Heinrich-Mann-Allee mit einem leichten Knick über das Gelände des früheren Plattenwerks in Richtung Caputher Heuweg zu lenken.

Bekanntlich laufen auf dem lange brachen Gelände letzte Vorbereitungen für die Errichtung eines neuen Wohngebietes namens „Brunnen-Viertel“, das von den Anwohnern in den Waldstädten I und II auch Waldstadt III genannt wird. Im Süden errichtet der Tennisclub „Rot-Weiß“ eine neue Sportanlage. Vor wenigen Tagen war Richtfest für die Tennishalle.

Festgeschrieben ist die Neuordnung der Straßen im südöstlichen Zipfel der Landeshauptstadt mit dem Stadtentwicklungskonzept Verkehr, das von den Stadtverordneten im Januar 2014 verabschiedet wurde. Im Kartenteil des Konzeptes ist für die neue Wetzlarer Straße und die bis über die Gleise verlängerte Straße Handelshof für 2025 mit dickem Rotstrich eine starke Zunahme des Verkehrs visualisiert, während für die Drewitzer Straße, den letzten Teil der Heinrich-Mann-Allee und die Arthur-Scheunert-Allee zwischen Bahnübergang und der Straße Am Buchhorst mit Grün eine klare Verkehrsberuhigung angedeutet wird.

Die Untertunnelung oder Überbrückung der Bahnanlagen wurde vor Jahren in den Fachausschüssen erörtert, geriet in der öffentlichen Wahrnehmung aber in Vergessenheit. Doch die Pläne seien „aktuell“, so Niehoff. Vorrang habe derzeit die Umgestaltung des Leipziger Dreiecks und der Heinrich-Mann-Allee in Richtung Innenstadt: „Damit wollen wir spätestens 2020 fertig sein.“ Für den Ausbau der Wetzlarer Straße mit der Anbindung ans Industriegebiet Süd sind im Stadtentwicklungskonzept für die Jahre 2021 bis 2025 insgesamt 12 Millionen Euro einkalkuliert.

Von Volker Oelschläger

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