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Potsdam setzt auf die Zukunft

Wissenschaftspark in Golm wird ausgebaut Potsdam setzt auf die Zukunft

Der Wissenschaftsstandort Golm wird weiter ausgebaut. Bis zum Jahr 2018 soll am Rand der Landeshauptstadt Potsdam ein zweites Technologie- und Gründerzentrum entstehen. Bisher wurden dort 500 Millionen Euro investiert.

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Das Institut für Physik und Astronomie der Uni Potsdam in Golm.

Quelle: Gartenschläger

Golm. Der Wissenschaftsstandort Golm soll weiter ausgebaut werden. Dazu will die Landeshauptstadt für mehrere Millionen Euro ein zweites Technologie- und Gründerzentrum mit 2800 Quadratmetern Nutzfläche bauen, sagte am Dienstag Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Mit der Fertigstellung des GO:IN 2 wird in der ersten Jahreshälfte 2018 gerechnet. Das Grundstück bekomme die Stadt kostenlos vom Land zur Verfügung gestellt.

Das Wirtschaftsministerium fördert zudem die Gründung eines neuen Standortmanagements bis zum Jahr 2022 jährlich mit 750 000 Euro, wie Minister Albrecht Gerber (SPD) erklärte. Golm sei der größte und perspektivenreichste Wissenschaftsstandort des Landes. Bisher floss laut Gerber rund eine halbe Milliarde Euro in den Forschungs- und Wirtschaftspark. Ziel sei es unter anderem, Technologietransfers und innovative Gründungen voranzutreiben sowie die Internationalisierung und Vernetzung des Standorts zu stärken.

2500 Menschen arbeiten in Golm

In Golm sind mehrere Forschungsinstitute, die Universität Potsdam und viele kleine und mittlere Unternehmen ansässig. Rund 2500 Menschen arbeiten dort. Hinzu kommen rund 9000 Studierende.

Unter dem Dach des neuen Standortmanagements sollen sich statt bisher zwei zukünftig sieben Mitarbeiter um die Belange des Standortes und seiner Nutzer kümmern. Intensiviert werden sollen insbesondere die Aktivitäten in den Bereichen Standortwerbung, Vermarktung, Internationalisierung, Beratung und Coaching von Gründern und Unternehmen sowie die Anbahnung von Transferprojekten und Kooperationen.

Potsdam leistet sich GO:IN 2

Künftig wird die Arbeit des Standortmanagements gemeinsam von der Landeshauptstadt und der Uni Potsdam verantwortet. Beide Partner beabsichtigen, hierfür eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen. Mit der Planung und Errichtung des Neubauvorhabens GO:IN 2 leistet Potsdam zudem einen weiteren aktiven Beitrag zur gemeinschaftlich angestrebten Standortentwicklung.

„Unser Ziel ist es, den Wissenschaftspark Golm innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einem international konkurrenzfähigen Innovationsstandort weiter zu entwickeln. Wir sind dem Land Brandenburg dankbar, mit der Förderung des Standortmanagements einen wesentlichen Anteil zur Stärkung und besseren Entwicklung des Wissenschaftsparks zu ermöglichen. Wir sind uns auch mit dem Land einig, dass der Wissenschaftspark Potsdam-Golm bei der weitere Entwicklung des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Brandenburg eine zentrale Rolle einnimmt“, sagte Jann Jakobs.

Von Jens Trommer

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