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Potsdam soll Künstlern helfen

MAZonline-Umfrage Potsdam soll Künstlern helfen

Musikern gehen die Proberäume aus, Künstler stehen ohne ihre Ateliers da - ein Horrorszenario, das in Potsdam aber so schon bald Realität werden könnte. Für Christian Näthe, Mitglied der Band Hasenscheiße und ebenfalls betroffen, macht deutlich: "Wenn die Kunst geht, geht auch Attraktivität verloren." Muss da eine Stadt nicht eingreifen?

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Proben unter freiem Himmel: Protestaktion vor dem Landtag in Potsdam.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. In der Debatte um die von Obdachlosigkeit bedrohte Kunst- und Kreativszene sehen die MAZonline-Leser die Landeshauptstadt in der Pflicht. Bei der MAZ-Online-Umfrage fordern die meisten Teilnehmer, dass die Stadt Potsdam ihren Künstlern entgegenkommen und für preiswerte Proberäume, Werkstätten und Ateliers sorgen sollte. So votierten bis Montagabend, 24. März 2014, 133 von 231 Teilnehmern für subventionierte Unterkünfte (58 Prozent). 78 Leser meinen indes, dass sich die Künstler eigenverantwortlich um bezahlbare Räume kümmern müssten (34 Prozent). Weitere 20 glauben, dass Musiker, Maler und Co. Potsdam kaum prägen und nicht so wichtig sind (9 Prozent).

Mit der Alten Brauerei am Leipziger Dreieck, dem Kunsthaus Scholle 51 in Potsdam-West, dem Kunsthaus 17 an der Heinrich-Mann-Allee und dem Kunsthaus „Sans titre“ in der Französischen Straße stehen derzeit vier namhafte Kunstzentren vor dem Aus. Die Stadt prüft nun, ob die einstige Husarenkaserne an der Schiffbauergasse oder der in Vergessenheit geratene Kunstspeicher in der Zeppelinstraße als Domizil dienen könnten.

Von Nadine Fabian

» Umfrage : Abstimmen kann man weiterhin unter www.maz-online.de/kreative

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