Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Potsdam soll Sanierungskonzept vorlegen
Lokales Potsdam Potsdam soll Sanierungskonzept vorlegen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:07 24.04.2017
Die Preußenhalle ist dringend sanierungsbedürftig. Quelle: Volker Oelschläger
Anzeige
Gross Glienicke

In der Diskussion um einen von der CDU beantragten Verkauf der Preußenhalle im Potsdamer Ortsteil Groß Glienicke gibt es erste Voten. Nach dem Ortsbeirat Groß Glienicke hat auch der Kulturausschuss für eine geänderte Textfassung gestimmt, in der das Wort Verkauf nicht mehr vorkommt. Nunmehr soll der Oberbürgermeister beauftragt werden, für die Sanierung der Preußenhalle ein Konzept entwickeln, das den politischen Gremien bis zum September vorliegen soll.

Mit dem Ausschuss für Bildung und Sport sowie dem Ausschuss für Ordnung, Umweltschutz und ländliche Entwicklung haben sich bereits zwei weitere Gremien der Stadtverordnetenversammlung mit dem CDU-Antrag befasst, die eine Abstimmung darüber aber zugunsten weiterer Beratungen vertagt haben. Im Bauausschuss steht der Antrag erst am Dienstag auf der Tagesordnung.

Eingebracht wurde der Antrag im Kulturausschuss von dem Groß-Glienicker CDU-Stadtverordneten Norbert Mensch. Ortsvorsteher Winfried Sträter (Groß-Glienicker Forum) bestätigte danach, dass die Halle sanierungsbedürftig sei. Allerdings müsse man sich die Frage stellen, ob sich die Stadt von so einem Objekt trennen wolle.

Die Preußenhalle ist mit ihren zwei mal 600 Quadratmeter großen Sälen der größte Veranstaltungsort in Potsdams Norden. Mensch argumentierte, der Investor der Groß-Glienicker Waldsiedlung sei bereit, die Halle zu erwerben und zu sanieren. Die Chance sollte man nutzen. Denn nach Fertigstellung der Siedlung 2019 werde er wieder „verschwunden sein“.

Gegen einen Verkauf argumentierten unter anderem Karin Schröter (Linke), Carmen Klockow (Bürgerbündnis) und David Kolesnyk (SPD). Der Chef des zuständigen Kommunalen Immobilienservices (Kis), Bernd Richter, hatte im Bildungsausschuss erklärt, dass er den Verkauf mit dem Ziel der Sanierung begrüße. Dem Kis selbst fehlten die Mittel dafür.

Sträter erinnerte im Kulturausschuss daran, dass Richter das selbe auch vor fünf Jahren schon gesagt habe: „Er hatte gesagt, da wird kein einziger Euro investiert.“ Allerdings seien kurz darauf im Zusammenhang mit der Nutzung der Halle durch Flüchtlinge dann doch noch überraschend Mittel für die Brandschutzsicherung bereit gestellt worden.

Die denkmalgeschützte Preußenhalle ist seit der Eingemeindung Groß Glienickes 2003 in städtischem Besitz. Die Kosten einer Komplettsanierung werden vom Rathaus auf 1,5 bis 2 Millionen Euro geschätzt.

Von Nadine Fabian und Volker Oelschläger

Potsdam Neues Projekt des Potsdamer Wissenschaftsladens - Prothesen aus dem 3D-Drucker

Der Wissenschaftsladen Potsdam entwickelt mit Bundesförderung eine mobile Selbsthilfewerkstatt für Menschen mit Behinderung. Mit Hightech-Geräten wie einem 3D-Drucker sollen sie die Möglichkeit bekommen, sich nach eigenem Bedarf Hilfsmittel anzufertigen.

24.04.2017

Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag in Potsdam: Eine junge Radfahrerin kommt vom Radweg ab und kollidiert auf dem Fußweg mit einem Mann. Nicht nur der 86-Jährige, auch die Radlerin muss ins Krankenhaus.

24.04.2017

Eine Nacht im Polizeigewahrsam musste eine 53 Jahre alte Frau aus Potsdam verbringen. Die Betrunkene hatte in einer Gaststätte randaliert und verschwand dann, ohne zu bezahlen. Doch damit nicht genug.

24.04.2017
Anzeige