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Potsdam startet Kita-Offensive

Mehr als 2000 neue Plätze bis 2021 Potsdam startet Kita-Offensive

Die Landeshauptstadt muss ordentlich ranklotzen und plant, bis zum Jahr 2021 mehr als 2000 neue Betreuungsplätze für Krippen- und Kindergartenkinder zu schaffen. Von der offensive soll nicht nur der boomende Potsdamer Norden profitieren – an 22 Standorten überall in der Stadt soll sich etwas regen.

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Quelle: dpa

Potsdam. Die Landeshauptstadt Potsdam will bis 2021 insgesamt 2039 weitere Betreuungsplätze für Kinder vom Krippenalter bis zur Einschulung schaffen – 931 Plätze für die kleinsten bis drei Jahre und 1108 fürs Kindergartenalter. Darüber informierte der Sozialbeigeordnete Mike Schubert (SPD) am Donnerstagabend den Jugendhilfeausschuss der Stadtverordnetenversammlung.

Nicht nur der boomende Potsdamer Norden soll von der Kitaplatz-Offensive profitieren. Laut Schuberts Ausführungen entstehen an 22 Standorten überall im Stadtgebiet neue Plätze. „Und wir sind dabei, weitere Standorte zu prüfen“, so Schubert. „Wir gehen derzeit aktiv auf Investoren, die Wohnungen bauen, zu und versuchen, dass sie wenigstens eine Fläche für eine Kita frei halten.“ Ab sofort sollen in Bebauungsplänen für neue Wohnviertel Kita-Standorte fest verabredet werden. Noch nicht einberechnet in die 2039 Plätze ist derweil Krampnitz. „Unser Ziel ist es aber ganz klar, dass eine Kita zur Verfügung steht, wenn Menschen dorthin ziehen und nicht erst drei Jahre später.“

Schubert betonte, dass alle Lösungen, die man bis dato erarbeit hat, keine kurzfristigen Lösungen sind. „Derzeit dauert es etwa dreieinhalb Jahre, bis in Potsdam eine neue Kita steht.“ Deshalb habe man für Juni und Juli Gespräche mit dem Jugendamt, der Bauverwaltung und den Projektträgern angebahnt, bei denen man ausloten wolle, wie man das Verfahren beschleunigen kann. Fahrland sei ein gutes Beispiel dafür, dass das klappen kann. Wie berichtet, fehlen dort 90 Kita-Plätze. Bis Mai 2018 sollen zunächst 40 Plätze in Containern auf dem Gelände der Fahrländer Landmäuse bereitstehen; gleichzeitig wollen die Stadt und der Investor Semmelhaack je eine Kita im Ort bauen.

Die aktuelle Kita-Bedarfsplanung kommt im September auf den Tisch. Bis dahin könnten sich die Zahlen noch ändern, so Schubert. So habe das Land Berlin gerade erst verkündet, Kinder aus dem Umland nicht mehr in seinen Kitas aufnehmen zu wollen. Eine integrierte Kita-, Hort- und Schulplanung werde 2019 vorliegen. Sie sei dringend erforderlich, „um die Übergänge besser hinzubekommen als bisher.“

Von Nadine Fabian

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