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Potsdam Pralles Ferienprogramm in Potsdam
Lokales Potsdam Pralles Ferienprogramm in Potsdam
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16:43 23.07.2015
Museumspädagogin Anke Stemmann (l.) ging im Potsdam-Museum mit Kindern auf die Schatzsuche. Quelle: Potsdam-Museum
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Potsdam

Gemeinsam mit dem virtuellen Meisterdetektiven Fritz Fuchs und der Museumspädagogin Anke Stemmann gingen Ferienkinder am Dienstagvormittag im Potsdam-Museum auf Schatzsuche. Mit dem geheimnisvollen Spurenlesen auf den Fährten der Potsdamer Stadtgeschichte startete das Museum sein diesjähriges interaktives Ferienprogramm. Neben dem Detektivspiel, das am 25. August wiederholt wird, können sich Familien und deren Kinder in den nächsten Wochen im Potsdam-Museum am Alten Markt unter anderem in die schöne höfische (Schein-)Welt des 18. Jahrhunderts in Potsdam mit ihren prunkvollen Kleidern und glänzenden Schmuckstücken begeben oder sich künstlerisch ausprobieren. „Nach unseren Erfahrungen kommen die Leute auch ins Museum, wenn Sommertemperaturen eher ins Freibad locken. Bisher mussten wir noch keine Veranstaltung ausfallen lassen. Es kommt nur darauf an, wie überraschend und kurzweilig unsere Angebote für unsere Besucher sind“, sagt Museumsdirektorin Jutta Götzmann. Das pralle Veranstaltungsangebot der Landeshauptstadt verspricht auch vor beziehungsweise nach der Urlaubsreise spannende und erlebnisreiche Ferienwochen. Mit dem Ferienpass der Stadt können die Kinder zahlreiche Veranstaltungen zu ermäßigten Eintrittspreisen oder gar kostenlos besuchen.

Museumspädagogin Anke Stemmann (l.) ging im Potsdam-Museum mit Kindern auf die Schatzsuche. Quelle: Potsdam-Museum

Voller Ungeduld erwarten die Potsdamer sicher schon die Wiedereröffnung des Extaviums in seinen neuen Räumen Am Kanal 37. Dann können Kinder aller Altersklassen ab dem 15. August endlich wieder ihren beliebten Extavium-Glibberschleim rühren, mixen, schütteln und anschließend auch mit nach Hause nehmen. Gestartet wird am Eröffnungstag außerdem ein „Aufbraus-Kurs“, in dem die Besucher Prickelndes herstellen können. „Um das Warten bis zur Eröffnung zu verkürzen, kommen wir schon vom 1. bis zum 14. August mit unserem mobilen Extavium an den Wasserspielplatz auf der Freundschaftsinsel. Dort können Kinder Speiseeis herstellen, ohne dafür Strom zu benötigen“, lädt Sprecherin Natalie Lühdorf ein. Hortgruppen sollten sich allerdings vorsorglich unter kontakt@extavium .de anmelden.

Das Extavium wird am 15. August wiedereröffnet. Quelle: Christel Köster

Ohne künstliche Energie wird die Lampion-Party zum Ferienausklang am 29. August im Volkspark erst zu einem richtigen Erlebnis. Tausende Teelichter bilden das größte Lichterlabyrinth Potsdams. Wer sich von diesem Anblick nicht lösen kann, darf auch die Nacht in seinem eigenen Zelt im Sommercamp auf dem Volksparkgelände verbringen. Morgens werden die Camper mit einem echten Camperfrühstück geweckt. Nur anmelden muss man sich vorab unter 0331/6 20 64 21. Eine Nummer größer sind die Rundbauten des Nomadenlandes, das am nächsten Tag (30. August) seinen fünften Geburtstag feiert. Bei den Nomaden sind noch wenige Plätze frei, um Märchen zu lauschen oder im Freien auf den Slacklines zu balancieren, Bäume zu erklettern, mit Pfeil und Bogen zu schießen, auf Expeditionen den Volkspark zu erkunden und gemütlich am Lagerfeuer zusammenzusitzen.

Im Volkspark erwartet die Besucher am 29. August eine Lampion-Party mit Tausenden Teelichtern. Quelle: Christel Köster

„Liliput“ im Nuthewäldchen des Potsdamer Stadtteils Schlaatz feiert in dieser Saison sein zehnjähriges Bestehen, obwohl die „Stadt der Kinder“ in jedem Jahr neu entsteht. Noch ist die Kinderstadt nicht komplett und heißt weitere Aufbauhelfer jederzeit willkommen. Potsdams Sozialbeigeordnete Ilona Müller-Preinesberger (parteilos) wird ihr am Freitag das Stadtrecht verleihen. Dann müssen die Häuser, wie beispielsweise das Hotel oder die Bank, mit Leben erfüllt werden. Wer sich anschauen will, wie solch eine Stadt funktioniert, muss sich allerdings bei der Projektbetreuung unter 01575/4 01 20 77 anmelden.

Tagelang haben die Kinder gehämmert, was der Holzvorrat hergab. Quelle: Christel Köster

Die etwas anspruchsvolleren Kreativen bereiten sich derzeit auf dem Kulturcampus in der Schiffbauergasse auf die Abschlusspräsentation ihrer Arbeiten in der „Whatsart-Workshop-Woche“ vor. Noch bis zum Freitag treffen sich Interessierte zum Parkour, Tanz, zum Rollschuhlaufen und zum Taping, zu Video sowie zu Grafikdesign oder zu Online-Reportagen bis hin zu bildenden Künsten und Theater.

Von Heinz Helwig

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