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Potsdam startet neues Infoportal

Online-Umfrage der Landeshauptstadt Potsdam startet neues Infoportal

Die Landeshauptstadt geht mit der Zeit und macht einen weiteren großen Schritt in Richtung Digitalisierung. Mit dem Informationsportal Open Data sollen offene Daten für alle zugänglich werden. Um herauszufinden, wer woran interessiert ist, startet nun eine Online-Umfrage. Auch die Wirtschaft ist dabei eine Zielgruppe.

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Luftbilder wie dieses zählen zu den Geodaten, welche in Open Data zugänglich gemacht werden sollen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Die Landeshauptstadt geht einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Am Dienstag stellte Bürgermeister Burkhard Exner im Rathaus eine Umfrage vor, welche der Entwicklung des Informationsportals Open Data dienen soll.

„Open Data ist ein Portal, welches einerseits Informationen zur Verfügung stellen und andererseits die Weiterverarbeitung und Verknüpfung von Informationen vereinfachen soll“, erklärt Exner. Das Portal bietet nach Fertigstellung Zugang zu offenen Daten und Informationen der Verwaltung, darunter Zahlen zu Bevölkerung und Demografie sowie zum Haushalt, aber auch Geodaten, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Ausgeschlossen hingegen sind personenbezogene Daten und geheime Informationen.

Zwanzig Mitarbeiter, breite Zielgruppe

„Schon seit Jahresanfang arbeiten Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen an dem Projekt“, sagt Christoph Andersen, Leiter des Bereichs Steuerung und Innovation im Rathaus. Projektleiterin Nikola Hartz zählt auf: „Bürgerbeteiligung, Marketing, IT, Datenschutz – insgesamt hat Open Data etwa 20 Mitarbeiter“.

In der neuen Online-Umfrage werden nun die Zielgruppe des Portals und deren Interessengebiete genauer definiert. Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind genauso zur Teilnahme aufgerufen wie Wissenschaftler, Unternehmen und alle anderen an Daten über Potsdam Interessierten.

Bürgerschaftliches Engagement stärken

„Von der Öffnung von Verwaltungsdaten können viele Beteiligte profitieren“, sagt Christoph Andersen, „Die Daten können im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements, im Rahmen des Unterrichts an Schulen oder auch zur Wirtschaftsförderung genutzt werden.“ Denkbar sei zum Beispiel, dass Unternehmen anhand der Daten Apps entwickeln. Ein Allergiekalender auf Grundlage des Baumkatasters oder eine Spielplatzsuche seinen denkbare Einsatzmöglichkeiten, so der Fachbereichsleiter.

Bis zum 20. September können alle Interessierten an der Umfrage teilnehmen. Sie findet sich ebenso wie weiterführende Informationen auf www.potsdam.de/opendata.

Von Saskia Popp

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