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Potsdam Potsdam stellt auf Elektroantrieb um
Lokales Potsdam Potsdam stellt auf Elektroantrieb um
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20:33 11.09.2017
Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) mit E-Autos am Rathaus. Quelle: LHP
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Potsdam

Die Stadtverwaltung will ihren Pkw-Fuhrpark in den nächsten zehn Jahren nahezu komplett auf Elektroantrieb umstellen. Bis 2025 könnte der Pkw-Bestand „zu ca. 90 Prozent aus E-Autos bestehen“ heißt es in einem der MAZ vorliegenden Konzept zur Elektromobilität, das am Mittwoch auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung steht.

Mit der Umstellung aller kommunalen Fahrzeuge auf Elektroantrieb könnten pro Jahr 144 503 Kilogramm Kohlendioxid eingesparte werden, heißt es in der Vorlage unter Bezug auf den Masterplan „100 Prozent Klimaschutz – Potsdam 2050“. Aktuell befänden sich im Bestand des Landeshauptstadt 129 Fahrzeuge, darunter 35 Pkw, 13 Kleinbusse, 42 Kleintransporter, vier Lkw, 25 Anhänger, sowie zehn Traktoren und Baumaschinen. Eine Erweiterung des Bestandes sei für die kommende Jahre nicht vorgesehen. Die vorhandenen Fahrzeuge sollen nach und nach durch Modelle mit Elektroantrieb ausgetauscht werden.

2016 seien erstmals drei Elektroautos erfolgreich getestet worden. Vier Elektrogetriebene Fahrzeuge und die dazugehörigen Ladesäulen für den Fuhrpark wurden im Mai dieses Jahres in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge würden hauptsächlich im Stadtgebiet für notwendige Dienstfahrten der Mitarbeitenden der Stadtverwaltung eingesetzt, hieß es. Dank effizienter Einsatzplanung sollten die E-Autos voraussichtlich zwei bis drei Einsätze pro Tag haben. Pro Einsatz legen sie rund 20 bis 30 Kilometer zurück. Bei einer angestrebten Laufleistung von 15 000 Kilometer pro Jahr könne die Verwaltung ihre Kohlendioxid-Emission pro Fahrzeug um 2,1 Tonnen in der Stadt reduzieren.

Zum Jahresende sollen sich im Bestand des städtischen Fuhrparks fünf elektro- und 31 brennstoffbetriebene Pkw befinden, so da Konzept zur Elektromobilität. Über den Masterplan „100 Prozent Klimaschutz – Potsdam 2050“, mit dem die Anschaffung zu 50 Prozent gefördert wird, sollen bis 2020 weitere neu brennstoffbetriebene VW Golf und Polo sowie Skoda Fabia und Roomster aus den Jahren 2003 bis 2007 durch Elektromodelle ersetzt werden.

Mit der Umsetzung bis 2020 sollen neun zusätzliche Ladesäulen auf dem Verwaltungscampus errichtet werden. Aktuell gebe es dort vier dieser Stationen. Die Kosten für die Anschaffung einer Ladestation werden von der Stadt mit 4000 Euro angegeben, die Kosten für ein neues Elektroauto lägen derzeit bei 26 000 Euro. Die Betriebskosten unterschieden sic „nicht wesentlich“ von denen bei Pkw mit Verbrennungsmotor.

Von Volker Oelschläger

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