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Potsdam wächst weiter

160 000. Einwohnerin begrüßt Potsdam wächst weiter

In der Prignitz werden sie immer weniger, in Potsdam dagegen immer mehr: Am gestrigen Donnerstag meldete sich die 160 000. Einwohnerin der Landeshauptstadt mit ihren drei Kindern im Bürgerservice des Stadthauses an. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) ließ es sich nicht nehmen, die "Neuen" persönlich zu begrüßen.

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OB Jann Jakobs begrüßt die Zuzügler aus Radebeul

Quelle: Stadt Potsda

POTSDAM.  Die insgesamt fünfköpfige Familie stammt aus Radebeul (Sachsen); die Eltern sind aus beruflichen Gründen nach Potsdam gezogen. Damit ist eine weitere "Schallmauer" durchbrochen: Der 150 000. Potsdamer war im Frühjahr 2008 empfangen worden.

Der Rathauschef übergab Blumen und eine Willkommens-Tüte mit überraschendem Inhalt: Unter anderem steckten zwei Karten für die Schlössernacht am 17. August darin. Jakobs freute sich mit den Neu-Potsdamern. "Die Menschen kommen gerne nach Potsdam, weil es sich hier gut leben lässt. Und wir als Landeshauptstadt tun alles dafür, damit die Rahmenbedingungen stimmen", sagte der Stadtvater. Jakobs erinnerte daran, dass die Stadt in Kitas, Schulen und Wohnungsbau investiert habe. Darin sieht auch Maren Kern, Vorstand beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), Potsdams Erfolg. Die Stadt sei bundesweit einer der attraktivsten Wohn- und Wirtschaftsstandorte. "Die konsequente Weiterentwicklung des Wohnungsangebots hat hieran wichtigen Anteil." Seit 1991 wurden von den zehn BBU-Mitgliedsunternehmen in Potsdam 1500 Wohnungen neu gebaut. Plus Modernisierung und Instandsetzung seien insgesamt 93 Millionen Euro investiert worden. Mit einer Nettokaltmiete von durchschnittlich 5,21 Euro pro Quadratmeter sorgen sie laut Kern dafür, dass das Wohnen in ihren etwa 34 400 Wohnungen (gut 40 Prozent des Potsdamer Gesamtbestandes) bezahlbar bleibt.

Die runde Zahl kommt laut Stadt auch deshalb zustande, weil der 160 000. Potsdamer im Melderegister registriert worden ist. Es liefert Daten für alle kommunalen Planungen und wird vom Bereich Statistik und Wahlen für die Bevölkerungsstatistik genutzt. Neben der Registereinwohnerzahl gibt es eine amtliche Größe des Landesamtes für Statistik. Diese wird durch einfache Bevölkerungsfortschreibung ermittelt und wurde zuletzt durch den Zensus am 9. Mai 2011 korrigiert. Die beiden Zahlen werden unterschiedlich erhoben und sind daher nicht identisch. Beispielsweise wurde am 31. Dezember 2012 eine Registerzahl für Potsdam von 159 067 Bürgern ermittelt. Die Fortschreibung nach dem Zensus ergab zum gleichen Zeitpunkt 159 456 Menschen und somit 389 Einwohner mehr.

Eine weitere Grundlage des beschleunigten Bevölkerungswachstums ist neben dem Positivsaldo aus Zu- und Wegzügen auch eine hohe Geburtenrate von knapp zehn Babys je 1000 Einwohner und eine niedrige Sterberate. he

MAZ

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