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Potsdam Blumenfee pflanzt wieder am Luisenplatz
Lokales Potsdam Blumenfee pflanzt wieder am Luisenplatz
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00:22 20.05.2015
„Ele“ in Aktion: Die Kübel rund um die Fontäne stammen von ihr. Quelle: Rainer Schüler
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Brandenburger Vorstadt

Jetzt ist der Winter endgültig vergessen und der Frühling blüht geradenwegs zum Sommer hin hinter dem Brandenburger Tor: Blumenfee „Ele“ vom Luisenplatz hat rings um die „Betonschüssel“ der großen Fontäne eine „Uhr“ aus zwölf imposanten Blumenkübeln aufgestellt, bepflanzt mit bergklimaerprobten Hanfpalmen und mit Mandevillas als blühende Bodendecker. Und das sieht aus, als sei es schon immer so gewesen auf dem Platz: Die schweren, aber eleganten Blumenkübel passen zum schlichten Rund des Brunnenbeckens, auf das die Architekten von Lützow7 in Berlin noch ein Urheberrecht bis 2020 haben, auf den gesamten Platz. Deshalb hat die Stadt bislang keinen ernsthaften Versuch der Umgestaltung gemacht, um dem Luisenplatz mehr Aufenthaltsqualität zu geben, mehr Sitzmöbel vor allem. Ganz am Rande wurden lediglich einige Holzbänke aufgestellt, unter die „Ele“ bunte Blumenbeete gepflanzt hat, „Po-Kitzler“ nennt sie das lachend.

Um das Einverständnis der Lützow-Architekten zu bekommen, hat Potsdams Grünflächenchef Herbert Claes einen Brief nach Berlin geschrieben, zu dem es noch keine Antwort gibt. Er glaubt aber nicht, dass die Planer Probleme machen. „Mach mal!“, hat er „Ele“ beruhigt. Im Notfall sind die Kübel ja beweglich, wenn auch nicht für einen allein.

Der triste Eingang zum Parkhaus soll bunter werden. Blumenfee Ele hat dafür gesorgt. Quelle: Rainer Schüler

Doch nicht genug mit der Blumen-Uhr: „Ele“ hat auch alle anderen Pflanzgefäße vom letzten Jahr aufgefrischt und etliche Baumscheiben neu bepflanzt: Bodendeckerrosen werden hier bald ihre Blüten zeigen; eine Ärztin vom Luisenplatz hat reich dafür gespendet. Und am Wochenende hat die Blumenfee sich auf dem Markt mehrere Paletten Mandevillas preiswert gesichert und will die Blumen jetzt alle schnellstens in die Erde bringen.

Auch in umliegenden Höfen hat „Ele“ Spuren hinterlassen. Am neuen Ärztehaus dekorierte sie sehr seltene Hochstamm-Rhododendren, Birken und Salix-Stämmchen mit kugelförmigen Rhododendren und Bodendeckern im eher kühlen Hof, mittendrin eine gleichfalls ungewöhnliche Bogenschütze-Bronzeplastik des Potsdamer Malers Christian Heinze, die der Hauseigentümer kaufte. Auch an der neuen Apotheke stehen Pflanzkübel der Costaricanerin, die derzeit für mehr Fahrradständer und kleine Gitter für die zwei noch nicht begrenzten Eckpflanzungen des Platzes kämpft; zwei Ecken hat man schon gesichert.

Für die vier kühn geschwungenen Bänke aus Glasfaserbeton, die sie irgendwann einmal an den Ecken des Brunnenplateaus in der Platzmitte aufstellen will, hat sie durch den Verkauf von Weihnachtstischschmuck aus eigener Werkstatt rund 4300 Euro zusammen, doch weil jede Bank rund 13 000 Euro kostet, ist der Weg zur Vollendung des Platzes noch sehr wert.

Von Rainer Schüler

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