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Potsdam Kein „Höhle der Löwen“-Geld für Calimoto aus Potsdam
Lokales Potsdam Kein „Höhle der Löwen“-Geld für Calimoto aus Potsdam
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11:12 07.11.2018
Calimoto: V.l.: Sebastian Dambeck, Joachim Allenfort und Luca Osten aus Berlin stellen den Löwen die Motorrad-Navigations-App vor. Quelle: MG RTL D Bernd-Michael Maurer
Potsdam

 Für das Potsdamer Start Up Calimoto hat es in der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ nicht gereicht. In der am Dienstag ausgestrahlten Episode konnten die drei Gründer Sebastian Dambeck, Hans Allenfort und Luca Osten den ersehnten Deal mit einem der prominenten Investoren nicht abschließen.

Eine Finanzspritze in Höhe von 600000 Euro wollten die Gründer eigentlich für ihre Motorrad-Navigations-App Calimoto erreichen, dafür boten sie zehn Prozent der Firmenanteile. Denn die App ist bereits etabliert, sie hat nach Gründer-Angaben mehr als eine halbe Million Nutzer. Diese können mit wenigen Klicks die schönste Route für ihren Trip aussuchen, Höhenmeter und Kurven vergleichen und sich mit anderen Fahrern messen.

In der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (dienstags, 20:15 Uhr) bewerben sich junge Unternehmen um Risikokapital von prominenten Investoren. Jetzt waren gleich zwei Firmen aus Brandenburg dabei.

Die Potsdamer Jungunternehmer sind zufrieden, auch wenn keiner der Promi-Geldgeber anbiss: „Im ersten Moment waren wir natürlich enttäuscht“, sagt Hans Allenfort, „denn ein Deal wäre ein Turbo für Calimoto gewesen, aber die Begeisterung für unser Produkt haben wir natürlich weiterhin.“ Sein Mitgründer Sebastian Dambeck findet, die drei hätten sich sehr gut verkauft. „Wir wurden sehr gelobt und müssen dann einfach hinnehmen, dass die Löwen nicht einsteigen, weil sie persönliche Gründe haben.“ Zum einen sei nämlich keiner der Investoren selbst Motorradfahrer, außerdem habe einer sogar wegen eines Unfalls im Freundeskreis eher negative Assoziationen zum Hobby der Gründer.

„Er hat mit sich gerungen“

Frank Thelen, der selbst sehr erfolgreich Start Ups gegründet hat und schon immense Summen in App-Geschäfte steckte, wäre der Wunschinvestor gewesen. „Er hat sichtlich mit sich gerungen“, sagt Sebastian Dambeck, „aber er hätte mehr Zeit gebraucht.“ Auf der Haben-Seite steht für die Calimoto-Chefs nun auf jeden Fall ein Bekanntheitsschub: Die Sendung erreicht hohe Einschaltquoten, in den sozialen Medien werden bei jeder Ausstrahlung die vorgestellten Ideen intensiv besprochen. Und um die Zukunft machen sich Osten, Dambeck und Allenfort auch keine allzu großen Sorgen. „Wir sind schon deutlich weiter als andere Gründer und werden unseren Weg auch ohne großen Investor weitergehen“, sagt Hans Allenfort, „nur eben etwas langsamer.“

Viel Kapital für Medizin-Start Up aus Schönefeld

Anders erging es den anderen Brandenburgern im Rennen ums große Geld: Die Schönefelder Firma Aspuraclip vertreibt Mini-Inhalatoren für unterwegs. Die Gründer Vinh-Nghi Tiet (34) und Wolfgang Kleiner (56) haben bereits mehr als eine Million Euro in ihre Weltneuheit gesteckt, eine Produktionsstätte aufgebaut, das Patent angemeldet und die medizinische Zulassung erhalten. „Sie haben Irres geleistet, aber was sie bis heute nicht geleistet haben ist, dass sie Stückzahlen verkauft haben“, sagte Investor Ralf Dümmel zu den Gründern, „wir machen davon in der ersten Woche eine siebenstellige Stückzahl.“ Er investiert nun gemeinsam mit Carsten Maschmeyer insgesamt eine Million Euro in das Projekt, dafür erhalten sie ein Viertel der Firmenanteile.

Von Saskia Kirf

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