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Potsdam Potsdamer Garnisonkirchturm teurer als geplant
Lokales Potsdam Potsdamer Garnisonkirchturm teurer als geplant
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12:56 09.08.2017
Quelle: Mitteschön
Potsdam

Am fanden am Tisch des Oberbürgermeisters Gespräche über eine weitere Nutzung des Rechenzentrums als Kreativhaus statt – es ging um eine Vermietung über die bislang vertraglich vereinbarte Frist von 31. August 2018 hinaus. Am Tisch saßen die Stiftung Garnisonkirche, die Stiftung SPI als Konzessionsnehmer für das Gebäude, der Nutzerbeirat des Kreativhauses und die Sanierungsträger Potsdam GmbH, teilte die Stadt in einer Pressenotiz am Abend mit.

Die Stiftung SPI kann sich eine Fortsetzung der Trägerschaft vorstellen, solange die im Haus anfallenden Nutzungs- und Betriebskosten erwirtschaftet werden. Das Entgelt für die Nutzer wird nach Ablauf der Frist steigen, da für den Weiterbetrieb Instandsetzungen notwendig werden und die Betriebskosten steigen.

Kosten für Garnisonkirchen-Turm steigen

Die Stiftung Garnisonkirche kann sich ebenfalls eine Verlängerung der befristeten Zwischennutzung vorstellen, solange die Möglichkeit eines Baus des Kirchenschiffs nicht infrage gestellt wird. Sie machte jedoch darauf aufmerksam, dass durch die Existenz des Rechenzentrums Mehrkosten für den Bau des 1. Bauabschnitts der Garnisonkirche entstehen.

Die genaue Höhe der Mehrkosten werde derzeit ermittelt. Der Hochbau des Kirchturms soll den Angaben zufolge im Frühjahr 2018 starten. Der geplante Wiederaufbau des Garnisonkirchturms soll nach bisherigen Stiftungsangaben rund 38 Millionen Euro kosten, zunächst soll mit dem Bau einer rund 26 Millionen Euro teuren Grundvariante ohne Turmhaube und Schmuckelemente begonnen werden. Davon kommen fünf Millionen Euro aus Krediten der evangelischen Kirche, zwölf Millionen Euro will der Bund beisteuern. Der Antrag auf die Bundesmittel wird derzeit geprüft. Kritiker halten die Berechnungen für die Baukosten bereits seit längerer Zeit für deutlich zu niedrig.

Stadt könnte Mehrkosten übernehmen

Oberbürgermeister Jakobs erklärte, dass er der Stadtverordnetenversammlung vorschlagen werde, diese Kosten zu übernehmen, da der Weiterbetrieb des Rechenzentrums ein Wunsch der Landeshauptstadt ist. Eine bauordnungsrechtliche Prüfung ergab, dass der Parallelbetrieb von Kreativhaus Rechenzentrum und Turm der Garnisonkirche befristet bis 31. Dezember 2023 geduldet werden.

Eine Verlängerung über diesen Duldungszeitraum hinaus würde jedoch neue baurechtliche Fragen am Rechenzentrum aufwerfen. Bevor mit dem Hochbau des Turms im Frühjahr 2018 begonnen wird, müssen die schon bekannten brandschutztechnischen Ertüchtigungen am Gebäude des Rechenzentrums stattfinden. Die Teilnehmer einigten sich darauf, mögliche Eckpunkte für neue vertragliche Regelungen bis zum September vorzubereiten. Die Stadt will den neuen Vertag noch 2017 unterzeichnen.

Von MAZonline/ epd

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