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Potsdam „St.-Josefs“ sucht Nachfolger
Lokales Potsdam „St.-Josefs“ sucht Nachfolger
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15:00 03.06.2015
Hartmut Hagmann verlässt Potsdam. Quelle: St.
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Potsdam

Hartmut Hagmann, Regionalgeschäftsführer der Alexianer-Region Potsdam, verlässt die Landeshauptstadt. Der 47-jährige Diplom-Kaufmann, der in den vergangenen vier Jahren sehr viel für den Auf- und Umbau des katholischen St. Josefs-Krankenhauses Potsdam-Sanssouci geleistet hat, kehrt nach Angaben des Krankenhauses zum 1. September an seine ehemalige Wirkungsstätte in Münster zurück. Dort wird er die vier Krankenhäuser der Misericordia GmbH leiten, die in Kürze mit der Alexianer GmbH einen neuen Mehrheitsgesellschafter erhalten. Nach dem Zusammenschluss werden im Alexianer-Konzern dann bundesweit rund 15.500 Mitarbeiter beschäftigt sein.

„Wir freuen uns, Hartmut Hagmann für die Aufgabe in Münster gewonnen zu haben. Er ist mit der Unternehmenskultur beider Träger vertraut und somit die ideale Besetzung, um die Integration der vier Krankenhäuser in den Alexianer-Verbund zu gestalten“, sagt Andreas Barthold, Hauptgeschäftsführer der Alexianer GmbH.

Hauptsitz der Alexianer ist Münster

Die Alexianer GmbH mit Hauptsitz in Münster ist ein Unternehmen mit rund 13 000 Mitarbeitern.

Bundesweit sind die Alexianer in Aachen, Berlin-Hedwig, Berlin-Weißensee, Köln/Rhein-Sieg, Landkreis Diepholz, Krefeld, Münster, Potsdam und Sachsen-Anhalt vertreten.

Die Einrichtungen der Alexianer zeichnen sich dadurch aus, dass sie starke regionale Anbieter sind. Im Verbund werden somatische und psychiatrische Krankenhäuser, Einrichtungen und Dienste der Senioren- und Eingliederungs- und Jugendhilfe, sowie Werkstätten für behinderte Menschen und Integrationsfirmen betrieben. Das Angebot für Patienten und Klienten ist vielfältig und beinhaltet ambulante, teilstationäre, vollstationäre und rehabilitative Hilfen.

Die Misericordia GmbH mit Hauptsitz in Münster betreibt die von den Clemensschwestern gegründeten Krankenhäuser Clemenshospital und Raphaelsklinik in Münster, das Augustahospital in Anholt sowie das St. Walburga-Krankenhaus in Meschede mit insgesamt rund 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Während die Kliniken in Münster und Meschede mit zum Teil sehr spezialisierten Abteilungen im somatischen Bereich tätig sind, ist das Augu-stahospital eine neurologische Fachklinik mit Schwerpunkten auf der Behandlung des Morbus Parkinson und der Multiplen Sklerose.

Hagmann verlässt Potsdam mit einem weinenden und einem lachenden Auge. „Die Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet, um das St. Josefs gemeinsam zukunftssicher aufzustellen. Ich habe mich im Krankenhaus und in der Region immer sehr gut aufgehoben gefühlt. Dennoch freue ich mich auch auf die neue Herausforderung“, so Hagmann.

Service

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Bis ein Nachfolger für Hagmann gefunden ist, wird sich Hauptgeschäftsführer Gerald Oestreich persönlich um die Leitung des St. Josefs-Krankenhauses kümmern. Für ihn kein unbekanntes Terrain, da er von 2010 bis 2011 bereits als Geschäftsführender Direktor das Haus geführt hat.

Von MAZ-online

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