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Potsdamer Linke setzen auf Norbert Müller

Direktkandidat für Bundestagswahl 2017 Potsdamer Linke setzen auf Norbert Müller

Norbert Müller ist der Direktkandidat der Linken für die Bundestagswahl 2017. Das bestimmten am Sonnabend die Genossen aus Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming – das Votum fiel deutlich aus. Norbert Müller erhielt 120 von 131 möglichen Stimmen. Müllers einziger Gegenkandidat, Jürgen Weber, war nicht einmal zu der Veranstaltung erschienen.

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Norbert Müller

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Norbert Müller ist der Direktkandidat der Linken für die Bundestagswahl 2017. Am Sonnabend wurde er von den Parteimitgliedern aus Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming mit überwältigender Mehrheit gewählt. Von 131 gültigen abgegebenen Stimmen bekam er 120 – das entspricht 91,6 Prozent. Neun Mitglieder hatten sich enthalten. Müllers einziger Gegenkandidat, Jürgen Weber, war nicht einmal zu der Veranstaltung erschienen. Seine Kandidatur habe nur zum Ziel gehabt, mehr Aufmerksamkeit auf seinen Verein der Potsdamer Hartz-IV-Betroffenen zu lenken, ließ er ausrichten. Bei der Wahl bekam Weber zwei Stimmen.

Gegen eine Schießanlage in der Döberitzer Heide

Müller, Jahrgang 1986 und Lehramtsstudent für Geschichte/Lebenskunde, Ethik und Religion, ist seit 2014 im Bundestag. Am Sonnabend umriss er in einer kurzen Rede jene Themen, die im besonders am Herzen liegen. So verwies er auf seine Erfolge bei der Verhinderung einer großen Schießanlage in der Döberitzer Heide. Auch mit der jetzigen Lösung – einer kleinen Anlage – kann sich Müller nicht anfreunden. Ziel sei die Entmilitarisierung: „Der Standortübungsplatz sollte aufgegeben und Teil des Naturparks Döberitzer Heide werden“, forderte er.

Abstimmung im UCI-Kino in Potsdam

Abstimmung im UCI-Kino in Potsdam: 120 der 131 Delegierten votierten für Norbert Müller.

Quelle: Friedrich Bungert

In der Flüchtlingspolitik hält er sich realitätsnahes Engagement zugute. Beispiel: Der Fall des von Abschiebung bedrohten Mazedoniers und Flüchtlingstrainers Hassan Juseinov. Schauspieler Til Schweiger und Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatten sich für einen Verbleib ausgesprochen. „Aber die waren nicht diejenigen, die früh um acht mit zur Ausländerbehörde gegangen sind“, sagte Müller, der seine Initiative im Kampf gegen die ausländerfeindliche Pogida hervorhob. Auch der Wiederaufbau der Garnisonkirche treibt ihn um: „Keiner braucht diese Garnisonkirchenkopie“, sagte er. Förderungen der öffentlichen Hand seien deshalb abzulehnen.

Vorfreude auf die Debatten mit Gauland und Ludwig

Deutliche Worte fand er für die beiden potenziellen Bundestagskandidaten Alexander Gauland (AfD) und Saskia Ludwig (CDU). „Auf die Auseinandersetzung mit diesen beiden Rechtsauslegern ihrer Partei freue ich mich besonders“, kündigte er an. Gauland sei ein „Rattenfänger“.

Von Ildiko Röd

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