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Falscher Rosenverkäufer in der City

Polizeibericht für Potsdam am 16. Oktober Falscher Rosenverkäufer in der City

Seit Tagen ist in der Potsdamer Innenstadt ein junger Mann unterwegs, der gern Frauen und Paare anspricht und ihnen Rosen anbietet. Um den Leuten das Portemonnaie zu öffnen, erzählt er eine rührende Geschichte von einem kranken Kind. Doch dieses Kind gibt es gar nicht. Dafür eine Anzeige von der Polizei.

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Die Polizei im Einsatz.

Quelle: dpa

Innenstadt: Rosenverkäufer ergaunert Geld. Dem Ladendetektiv eines Kaufhauses in der Brandenburger Straße fiel am Donnerstagnachmittag ein Mann auf, der Geld erbettelte. Der Detektiv kannte ihn vom Sehen her. Zudem erinnerte er sich daran, dass der Mann bereits als Taschendieb in Erscheinung getreten war.

Die Masche des 20-Jährigen: Nachdem er sein Glück auf dem Boulevard versucht hatte, betrat er gegen 14.30 Uhr das Kaufhaus mit einem großen Strauß Rosen und einem Notizbuch in der Hand. Er sprach Besucher des Geschäftes an, drückte ihnen eine Rose in die Hand und zeigte etwas in seinem Notizbuch. In den meisten Fällen nahm er den Angesprochenen die Rosen wieder weg – offenbar wollten sie ihm nichts dafür geben. Bei zwei Frauen hatte der Mann aber Glück. Sie gaben ihm Bargeld und behielten die Rosen. Daraufhin sprach der Ladendetektiv den Mann an und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der Rosenverkäufer ist ein Betrüger, denn er erbettelte das Geld mit der Legende, er würde für ein krankes Kind brauchen. Das entspricht nicht den Tatsachen.

Der polizeibekannte Mann wurde in Gewahrsam genommen, ist aber wieder auf freiem Fuß. Die Polizei mahnt: Lassen Sie sich nicht betrügen. In den seltensten Fällen stecken in den erzählten Geschichten auch wahrheitsgetreue Schicksale.

Marquardt: Mit 1,92 Promille Verkehrsunfall verursacht

Ein Betrunkener (59) hat am Freitagmorgen an der Autobahnabfahrt Potsdam-Nord einen Unfall verursacht. Er war mit seinem Wagen auf der B273 am Abzweig Marquardt auf ein anderes Auto aufgefahren. Dessen Fahrerin (27) hatte das Tempo gedrosselt. Die herbeigerufenen Beamten stellten am Einsatzort fest, dass der Unfallfahrer aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Er hatte einen Atemalkoholwert von 1,92 Promille. Einer Blutprobenentnahme stimmte er freiwillig zu und gab seinen Führerschein heraus.

Die Autofahrerin und ihr Begleiter (25) aus dem Havelland trugen durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen davon. Sie wollten eigenständig einen Arzt aufsuchen. Der Wagen des Unfallverursachers war nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Audi blieb fahrbereit. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

Brandenburger Vorstadt: Auto gestohlen

Ein grauer Audi A6 mit dem amtlichen Kennzeichen PM-GK 89 wurde zwischen Mittwoch, 14. Oktober, 15.15 Uhr, und Donnerstag, 15. Oktober, 18 Uhr, in der Brandenburger Vorstadt gestohlen. Der Halter sagte der Polizei, er habe den Wagen auf einem Parkplatz Auf dem Kiewitt abgestellt. Die Polizei fand am Tatort keinerlei Spuren, die Hinweise auf den Tatablauf hindeuten könnten. Der Audi wurde international in Fahndung gesetzt.

Groß Glienicke: 84-Jähriger fährt betrunken in den Gegenverkehr

Am frühen Donnerstagabend schlug eine Autofahrerin bei der Polizei Alarm, weil sie auf der B2, Potsdamer Chaussee, gesehen hatte, wie ein Auto in verkehrsgefährdender Art und Weise in Richtung Potsdam unterwegs war. Demnach fuhr der Wagen in Schlangenlinien mehrfach in den Gegenverkehr, so dass der Verdacht bestand, dass der Autofahrer betrunken sein könnte. Polizisten stoppten das Auto in Groß Glienicke – es wies einige frische Unfallschäden auf. Zu ihrer Herkunft konnte der betagte Fahrer (84) keine Angaben machen. Dies lag wahrscheinlich auch daran, dass der Mann tatsächlich unter Alkoholeinfluss stand. Er war nicht mehr in der Lage, einen Atemalkoholtest durchzuführen. Eine Blutprobe wurde angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Von MAZ-Online

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