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Enkeltrick fliegt zweimal auf

Polizeibericht für Potsdam am 23. Oktober Enkeltrick fliegt zweimal auf

Immer wieder meinen Gauner, sie könnten alte Leute beschubsen und sie um ihr Erspartes bringen. So hat seit Jahren der Enkeltrick Konjunktur – auch in Potsdam. Erst am Donnerstag haben Betrüger bei zwei Seniorinnen angerufen, sich als Verwandte ausgegeben und um Geld gebettelt. Aber die Fremden hatten die Rechnung ohne die Mittachtzigerinnen gemacht.

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Stimmung wird schlechter in Potsdam

Die Polizei beim Einsatz.

Quelle: dpa

Stern/Templiner Vorstadt: Betrüger am Telefon.  

Betrüger wollten sich am späten Donnerstagnachmittag mit dem sogenannten Enkeltrick Geld von zwei älteren Damen ergaunern. Zuerst rief ein Unbekannter um 16.30 Uhr bei einer Rentnerin (82) im Wohngebiet Am Stern an und gab sich als Cousin aus. Er sei in einer Notlage und benötige 13.000 Euro. Später, gegen 18 Uhr, rief ein Fremder auf dem Festnetztelefon einer Dame (83) in der Templiner Straße an und gab sich ebenfalls als Familienmitglied mit einem finanziellen Problem aus. Der Anrufer sagte, dass er 10.000 Euro brauche. Zu einer Geldübergabe kam es in keinem der beiden Fälle, da der Schwindel aufflog. Die Polizei ermittelt dennoch in beiden Fällen wegen versuchten Betrugs.

Innenstadt: Gedenktafel beschmiert

Die Gedenktafel für die jüdische Synagoge am Platz der Einheit – sie war in der Pogromnacht 1938 zerstört worden – ist mit einem Hakenkreuz beschmiert worden. Die Verantwortlichen kümmerten sich um die Beseitigung der Farbschmiererei. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Innenstadt: Nach dem Unfall weggegangen

Eine Verkehrsunfallflucht wurde am Donnerstagabend gegen 18.25 Uhr in der Dortustraße beobachtet. Beim Einparken stieß ein BMW gegen einen geparkten Opel und demolierte ihn ordentlich. Die BMW-Fahrerin begutachtete die Schäden und ging dann einfach davon. Polizisten erwischten die 60-Jährige aber und rochen direkt, dass sie eine Fahne hatte. Ein Atemalkoholtest ergab den Wert von 0,86 Promille. Weil die Frau behauptete, erst nach dem Unfall Alkohol getrunken zu haben, wurden im Klinikum Blutproben entnommen. Diese werden nunmehr untersucht, um die Aussage zu überprüfen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Schlaatz: Fahrräder sichergestellt

Als eine Polizeistreife gegen 2.50 Uhr in der Nacht zu Freitag zwei Radler in der Drewitzer Straße kontrollieren wollte, versuchten diese plötzlich zu flüchten. Einer der Radler ließ sein Damenrad fallen und konnte zu Fuß entkommen. Der zweite Radler wurde aber von den Polizisten gestellt. Der 30-Jährige konnte keine glaubwürdigen Angaben zur Herkunft der beiden Fahrräder machen. Die Polizisten stellten die Räder daraufhin sicher und fertigten zwei Anzeigen wegen Verdacht des Diebstahls. Wie sich im Laufe der Ermittlungen am Freitag zeigte, wurde das Damenrad tatsächlich in der Waldstadt I gestohlen. Wo das schwarze-rote Mountainbike entwendet wurde, ist noch nicht bekannt.

Von MAZ-Online

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