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Potsdam Potsdamer Schüler trauern mit Partnerstadt Versailles
Lokales Potsdam Potsdamer Schüler trauern mit Partnerstadt Versailles
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13:59 08.07.2017
Potsdamer Gymnasiasten haben Kondolenzbuch für die Pariser Opfer gestaltet.
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Babelsberg

 Am Montag nach den Terroranschlägen von Paris stand die gesamte Schule für eine Minute still. „Alle sind total betroffen in der Schule angekommen“, beschreibt Astrid Thorak, Leiterin des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Babelsberg, die gedrückte Stimmung von Schülern und Lehrern nach den Attentaten in der französischen Hauptstadt mit 130 Toten am 13. November. Vier Wochen nach der Anschlagsserie hat die Schule ein Kondolenzbuch an Potsdams französische Partnerstadt Versailles übergeben.

Auf Französisch, Englisch und Deutsch haben die Kinder und Jugendlichen aufgeschrieben, was sie bewegt. Fast alle 416 Schüler hätten sich beteiligt, sagt Schulleiterin Astrid Thorak. Am Montag nach den Anschlägen sei in den Klassen über die schlimmen Geschehnisse gesprochen worden. Aus der anfänglichen Idee, einen Brief nach Versailles zu schreiben, wurde dann ein gebundenes Kondolenzbuch mit rund 50 Seiten. „Mord ist keine Lösung!“, „Potsdam is with you“ und „Je suis Paris“ haben die Schüler in das Buch geschrieben. Daneben Zeichnungen von weinenden Smileys, dem Eiffelturm mit Peace-Zeichen oder der Deutschlandflagge auf Halbmast.

Das Buch wurde in einer Trauerecke im Versailler Rathaus ausgelegt

Bei einem Besuch in Potsdam wurde das Buch persönlich an die Versailler Beigeordnete für Internationale Beziehungen übergeben. „Sie war sehr ergriffen und den Tränen nahe“, sagt Thorak. In Versailles, das nur 18 Kilometer Luftlinie von Paris entfernt ist, gebe es kaum eine Familie, die nicht von den Anschlägen betroffen wäre, weil sie Opfer oder Bekannte von Opfern kenne. Das Kondolenzbuch aus Babelsberg wurde in einer Trauerecke im Versailler Rathaus ausgelegt. Der Bürgermeister sei so gerührt gewesen von der tiefen Anteilnahme, dass er das Buch der „Sutteraner“ auf der offiziellen Homepage der Stadt veröffentlicht hat, beschreibt Französisch-Lehrerin Heike Müller-Senst die Reaktion.

Das Gymnasium ist derzeit in Gesprächen mit einer neuen Partnerschule in Versailles. Der Austausch mit der bisherigen Partnerschule wird nach einem Schulleiterwechsel nicht mehr fortgeführt, so Thorak. Jedes Jahr besuchen sich deutsche und französische Schülergruppen gegenseitig. Diese Tradition soll fortgesetzt werden, auch und gerade nach den Terroranschlägen.

Von Marion Kaufmann

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