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Verseuchte Spree keine Gefahr für Potsdam

Trinkwasser nicht belastet Verseuchte Spree keine Gefahr für Potsdam

Die Spree ist mit Sulfaten verseucht. Grund: Der Braunkohleabbau in der Lausitz. In Berlin fürchtet man schon länger um das Wasser aus dem Hahn. Nun haben auch viele besorgte Bürger bei der Energie und Wasser Potsdam (EWP) nachgefragt. Sie befürchten Verunreinigungen im Trinkwasser. Doch es gibt Entwarnung – die Gründe sind vielfältig.

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Potsdamer dürfen sich freuen: In ihrem Wasser gibt es keine erhöhte Sulfat-Belastung.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Qualität des Potsdamer Trinkwassers ist nicht durch das vom Bergbau bedingte Sulfat-Problem in der Spree betroffen. Das sagte Stadtwerkesprecher Stefan Klotz am Donnerstag und dementierte damit anderslautende Medienberichte. „Von der Sulfat-Belastung sind mehrere Wasserwerke anderer Wasserversorger aus Berlin und aus dem Land Brandenburg betroffen“, so Klotz. Zu dieser Problematik habe es allerdings inzwischen bereits auch mehrere Anfragen von besorgten Potsdamer Bürgern bei der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) gegeben.

„Auswirkungen auf Potsdam sind nicht zu erwarten“, beteuerte Klotz. Die Sulfat-Gehalte im Trinkwasser seien stabil und würden je nach Wasserwerk zwischen 20 und 160 Milligramm pro Liter bei einem Grenzwert von 250 Milligramm pro Liter liegen. Das Thema zu hoher Sulfat-Konzentrationen betreffe Potsdam aus zweierlei Gründen nicht: Zum einen handele es sich um ein Problem der Spree. Diese fließe in Berlin mit der Havel zusammen, so dass eine Verdünnung erfolge und die Sulfat-Konzentrationen im Oberflächenwasser nach dem Zusammenfluss deutlich abnehmen würde, erklärt Klotz.

Zum anderen erfolge die Trinkwasserversorgung in Potsdam überwiegend aus Grundwasser. „Es gibt zwar an einigen Wasserwerken Uferfiltrat-Anteile aus der Havel und der Nuthe. Letztere ist von der Sulfat-Thematik nicht betroffen. Beim Versickern in das Erdreich und während der Untergrundpassage passt sich das Oberflächenwasser chemisch dem Grundwasser weitestgehend an“, so Klotz.

Von MAZ-Online

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