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Potsdamer bejubeln Deutschland-Sieg

Public Viewing im Lindenpark Potsdamer bejubeln Deutschland-Sieg

Gelungener Auftakt beim Public Viewing im Potsdamer Lindenpark - Hunderte Fans haben am Sonntag das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft verfolgt. Mit dabei auch Trainerlegende Ottmar Hitzfeld. Und der MAZ-Videoreporter hat sich unter die Zuschauer gemischt.

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Jubel über den Sieg der deutschen Mannschaft.
 

Quelle: Friedrich Bungert

Babelsberg.  Allez, Schwarz-Rot-Gold! Volles Haus und klasse Stimmung bei der „EM unter’n Linden“: Etliche hundert Deutschland-Fußballfans trieben am Sonntagabend im Lindenpark lautstark Jogis Jungs gegen die ukrainischen Kicker an und sorgten vor der großen LED-Leinwand für nette Stadionatmosphäre. Mit dem Auftaktwochenende des von der Märkischen Allgemeinen Zeitung präsentierten Public Viewing im Jugendkultur- und Familienzentrum an der Stahnsdorfer Straße 76 zeigte sich Lindenpark-Sprecher Reiko Käske „sehr zufrieden“. So verfolgten das Eröffnungsspiel Frankreich gegen Rumänien rund 300 Besucher – so viele waren es am Sonnabend bei allen drei Kicks. Entspannte Platzauswahl also!

Dagegen wollten sich einige Fans für das erste Deutschland-Match ein Fleckchen auf einer der Bierbänke vorab telefonisch reservieren. „Das machen wir natürlich nicht“, sagte Käske. Wer beste Sicht auf die Leinwand haben wollte, musste rechtzeitig in den Lindenpark kommen.

Hier können Sie in Brandenburg die EM-Spiele beim Public Viewing genießen - eine Übersicht.

Warum gucken Sie Fußball im Lindenpark? Johannes Butzlaff (38), Bauingenieur aus Babelsberg: "Die Atmosphäre ist sehr nett. Und Eltern können ihre Kinder mitbringen, die sich während der Übertragungen nicht langweilen."

Quelle: Bungert

 Um 18 Uhr begann am Sonntag der Einlass samt (Taschen-)Kontrollen. Bei Großveranstaltungen „müssen wir bestimmte Sicherheitsauflagen erfüllen“, so Käske. Demnach sind „gefährliche Gegenstände jeglicher Art verboten“, ebenso Pyrotechnik. Da bei der „EM unter’n Linden“ fürs leibliche Wohl gut gesorgt ist, unter anderem mit Bratwurst, Bier und Softgetränken, müssen prall gefüllte Picknickkörbe, die Zwei-Liter-Cola-Flasche oder das Gerstensaft-Sixpack draußen bleiben. Überhaupt, wer schon so betrunken ist und „nur noch krauchen kann, darf gleich wieder zurück krauchen“, sagte Käske.

Selfie mit Trainerlegende Ottmar Hitzfeld (r.).

Quelle: Bungert

Bei bis zu 2000 Besuchern „darf man sich nicht darauf verlassen, dass alles gut gehen wird. Wir tragen für unsere Gäste ja die Verantwortung“, warb der Lindenpark-Sprecher um Verständnis wegen der Kontrollen – und um Verständnis bei den Nachbarn, wenn der Torjubel mal arg laut ausfällt. Denn bei der „EM unter’n Linden“ werden alle Spiele, alle Tore bei freiem Eintritt live übertragen – eine gute Gelegenheit, selbst mal vorbei zu schauen. Vor, während oder nach den Matches können kleine und große Gäste beim „Beach Soccer“ gegen das runde Leder treten oder Boule spielen.

Warum gucken Sie Fußball im Lindenpark? Cornelia Roloff (30), Sales Director aus Schwielowsee: "Das Feeling im Lindenpark und die Angebote für Kinder sind einzigartig! Nach den Spielen kann man noch nett zusammensitzen."

Quelle: Bungert

Trainerlegende Ottmar Hitzfeld (67), der unter anderem Borussia Dortmund und die Schweizer Nationelf auf Trab brachte, war am Sonntag zu Gast beim auch gut besuchten Public Viewing auf dem Luisenplatz. Ein Interview mit Hitzfeld lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen.

Warum gucken Sie Fußball im Lindenpark? Sascha Dold (43), Referent aus Babelsberg: "Ambiente und Lage sind toll - wir wohnen um die Ecke. Den Kindern wird eine Menge geboten, also ist der Lindenpark eine gute Option."

Quelle: Bungert

Von Ricarda Nowak

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