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Blaue Tonnen bekommen Chip

Potsdamer Müllentsorgung wird moderner Blaue Tonnen bekommen Chip

In Zukunft wird elektronisch erfasst, ob die Papiertonnen geleert werden müssen. Mit einem Chip, der in die Tonnen eingebaut werden soll, kann die Potsdamer Stadtentsorgung dann genau feststellen, wann und wo sie aktiv werden muss. Die Neuerung soll die Entsorgungsfahrten optimieren und für Kunden Vorteile haben.

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Die Blauen Tonnen erhalten bald einen Chip.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Landeshauptstadt stattet in Zusammenarbeit mit der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (Step) nun auch die Sammelbehälter für Papier, Pappe und Kartonagen mit einem Identifikationschip aus. Darüber informierte Stadtwerke-Sprecher Stefan Klotz am Freitag. Mittels dieses so genannten Transponders, der in den Deckel der blauen Tonnen geschraubt wird, soll die Abfuhr der Behälter weiter optimiert und Kosten reduziert werden. Die schwarzen Restmülltonnen wurden bereits ab 2003 damit ausgestattet.

„Das Behälteridentifikationssystem bietet mehrere Vorteile: Es werden nur die Tonnen entleert, die für den Entsorgungstermin tatsächlich vorgesehen sind. Da der Entleerungsrhythmus so besser nachvollziehbar ist, wird eine weitere Tourenoptimierung möglich“, sagt Step-Geschäftsführer Enrico Munder. Außerdem möchte die Step mehr Bürgernähe durch qualifiziertere Auskünfte der Mitarbeiter in der Logistikzentrale erreichen. Dies sei besser möglich, wenn die betroffenen Tonnen genau identifizierbar seien, so Munder.

Ab Anfang September wird das Identifikationssystem eingeführt, indem die Transponder in den blauen Tonnen eingebaut werden. Die Bürger werden laut Klotz rechtzeitig informiert, wann es zur Ausstattung ihrer eigenen blauen Tonnen kommt. „Die Step wird dabei binnen zwei Wochen in verschiedenen Stadtteilen Potsdams die Papiertonnen mit den Chips ausstatten. Hierfür muss aber gewährleistet sein, dass diese leicht zugänglich zur Straße hin bereitstehen“, so Klotz.

Um Verwechslungen zu vermeiden, werden orangefarbene Anhänger an die Tonnen angebracht, worauf alle Informationen zur Umrüstung zu finden sind. Damit diese Umrüstung auch gelingt, ist die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger gefragt. „Auf den Anhängern muss bitte die jeweilige Postleitzahl, Straße und Hausnummer des Abfallbehälters eingetragen werden. Diese Anhänger müssen zum jeweiligen Umrüstungsstichtag wieder vollständig ausgefüllt an der Tonne angebracht werden, um eine eindeutige Identifikation gewährleisten zu können“, erklärt der Stadtwerke-Sprecher.

Ist die Ausrüstung erfolgt, wird ein weißer Aufkleber mit einem Strichcode an der linken Seite des Behälters angebracht. Über diesen Code kann jeder Behälter einem Grundstück eindeutig zugeordnet werden. Der Transponder enthält eine eindeutige Behälternummer. Beim Entleerungsvorgang werden automatisch folgende Daten erfasst: Behälterstandort, Behälterart und Behältergröße, Straße, Hausnummer sowie der Leerungsrhythmus. Dadurch kann jede Tonne einem Grundstück genau zugeordnet werden. Während des Entleerungsvorganges werden automatisch Datum und Uhrzeit eines jeden Vorganges festgehalten.

Von MAZ-Online

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