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Potsdam Potsdamer, die in der Wirtschaft Akzente setzten
Lokales Potsdam Potsdamer, die in der Wirtschaft Akzente setzten
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19:11 17.10.2017
Karin Genrich, Ralf Gaudlitz (l.) und Wolfgang Cornelius im gelben Saal des Potsdamer Stadthauses. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam


Karin Genrich sieht sich selbst als Mutmacherin, obwohl der umgangssprachliche Begriff Powerfrau sie am besten beschreibt. Die 73-Jährige hat erst in diesem Jahr ihre Boutique in der Jägerstraße in andere Hände übergeben, aber Ruhestand bedeutet das noch lange nicht. So möchte sie sich weiter für soziale Projekte engagieren. Ausdrücklich nannte die gebürtige Wurzenerin dabei das autonome Frauenzentrum, das sie schon länger unterstützt. Eine weitere Herzensangelegenheit sei für sie die Wiederbelebung des Potsdamer Modeballs. Wobei sie sich bei diesem Projekt zeitlich nicht festlegen will. „Man soll ungelegte Eier nicht verarbeiten“, sagte sie. Erst wenn tatsächlich etwas spruchreif sei, möchte sie darüber ausführlich reden. Ganz anders ist es, wenn sie auf die Stadt zu sprechen kommt, in der sie seit 1966 lebt. Potsdam sei ihre Leidenschaft, und wenn jemand wissen wolle warum man sich für die Stadt engagieren solle, hat Genrich ein selbst erdachtes Motto parat. „Potsdam verdient es, geliebt zu werden.“

Kaum ein anderer als Wolfgang Cornelius in seiner Funktion als Abgeordneter im Stadtparlament sowie als Gründer der Arbeitsgemeinschaft Innenstadt habe einen größeren Anteil daran, dass die Brandenburger Straße und der Bereich darum so stark floriere. „Das Innenstadtkonzept trägt seine Handschrift“, lobte Jakobs den verdienten Politiker.

Die Ehrung von Ralf Gaudlitz führte Jakobs auf einen besonderen Grund zurück. Gaudlitz war es, der 1993 mit Stadtoberhaupt Horst Gramlich (SPD) dafür sorgte, dass die Wärme-Union Potsdam ihren Betrieb von Kohle auf Gas umstellte. Diese, zu jener Zeit sehr umstrittene Entscheidung, die gegen den Willen der Landesregierung durchgesetzt wurde, sorge heute dafür, dass die Stadtwerke Potsdam schwarze Zahlen schreiben, während in anderen Kommunen die Versorger verschuldet seien, sagte Jakobs.

Von Martin Weigle

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