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Potsdam Potsdamer warnen vor Gefahren
Lokales Potsdam Potsdamer warnen vor Gefahren
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16:33 06.11.2015
Potsdamer Radler machen sich Sorgen Quelle: dpa
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Potsdam

Nach dem tödlichen Radfahrunfall in der Friedrich-Ebert-Straße am Dienstag hat die MAZ Leser gebeten, gefährliche Stellen in der Stadt zu beschreiben. Hier eine Auswahl der Reaktionen:

Wolfgang Beier: Der Radweg vom Industriegebiet Potsdam-Süd durch die Drewitzer Straße in Richtung Heinrich-Mann-Allee ist viel zu schmal. Und: Von Babelsberg-Lutherplatz in Richtung Drewitz ist es auch sehr schmal. Ich wünsche mir mehr Kontrollen, da die Radwege immer wieder von Autos zugeparkt werden, gerade in Babelsberg.

Matthias Grumdig: Ich bin täglich zwischen der Innenstadt und Babelsberg unterwegs. Hier ist insbesondere der Bereich zwischen der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße/Breitscheidstraße und dem Thalia in Babelsberg kreuzgefährlich. Der „Schutzstreifen“ für Radfahrer ist ständig zugeparkt, so dass man im laufenden Verkehr in den Schienenbereich wechseln muss!!! Das Ordnungsamt ist nie zu sehen! Darüber hinaus ist vor dem Thalia trotz Halteverbot ständig alles zugeparkt. Nutzt man den Radweg auf der Fahrbahn Breitscheidstraße Richtung Fontanestraße, wird man deshalb im Haltestellenbereich vom entgegenkommenden Verkehr fast über den Haufen gefahren. Die Parkhausausfahrt Babelsberger Straße aus den Hauptbahnhof ist ebenfalls kreuzgefährlich, da die meisten Autofahrer aufgrund fehlender auffälliger Markierung nicht mit Radfahrern rechnen und erst an der Bordsteinkante halten. Auch die bereits benannte Gefahrenstelle vor dem Stadtschloss möchte ich erwähnen. Das ist gelinde gesagt unfair von der Stadt, insbesondere gegenüber fußläufigen Touristen. Fazit: Wenn ich mit dem Rad ein Ziel, nämlich meinen Arbeitsplatz, erreichen möchte und überall nur zwischen Fußgängern und Autos hin- und hergeschoben werde wie es einem Stadtplaner/Denkmalschützer o.ä. gerade passt, dann müsste man es aus Sicherheitsgründen eigentlich lassen wieder motorisiert auf der Straße fahren?! Bitte tretet der „fahrradfreundlichen“ Stadt hier mal ordentlich auf die Füße.

Andreas Uecker: Als Beispiel für eine gefährliche Straße für Radfahrer möchte ich die Großbeerenstraße nennen, die ich nahezu täglich zwischen Babelsberg und Drewitz befahre. Die Gefahr droht hier – wie auch bei dem tödlichen Unfall – besonders von unachtsam rechts abbiegenden Fahrzeugen, aber auch von den Bussen des ÖPNV, die hier oft gefährliche Überholmanöver vornehmen, um Radfahrer noch kurz vor der nächsten Haltestelle zu überholen. Als besonderen Gefahrenherd möchte ich die Kreuzung Großbeerenstraße/Wetzlarer Straße in Fahrtrichtung Drewitz vorstellen. Ursache hier ist der dort angebrachte grüne Pfeil, den die Kraftfahrer regelmäßig mit einer grünen Rechtsabbieger-Ampel verwechseln und ohne anzuhalten abbiegen. Da die gesonderte Ampel für den Radverkehr auf dem hier vorhandenen Radweg deutlich früher als die Ampel für den Kraftverkehr grünes Licht zeigt, sind die Kraftfahrer wohl in der Annahme, dass ob des für Sie im Geradeausverkehr noch bestehenden roten Ampellichts schon kein Radfahrer die Kreuzung überqueren wird. Leider ein Irrtum mit erheblichen Konsequenzen. Ich habe hier schon schlimme Unfälle gesehen und bin selber mehrmals nur knapp davongekommen. Auch hier fallen besonders die abbiegenden Busse des ÖPNV unangenehm auf, die ohne Rücksicht auf Verluste bei Rot nach rechts herumdonnern.

Monika Wagner: Auf Ihre Frage hin, wie gefährlich es ist, in Potsdam Rad zu fahren, möchte ich vorrangig die Kreuzung Humboldtbrücke erwähnen: Wer als Radler auf dem Radweg von der Stadt in Richtung Glienicker Brücke fährt, muss sehr aufpassen auf die Fahrzeuge, die grün haben und kurz vor der Radwegüberquerung, in der Kurve das Verkehrsschild sehen, dass die Radler Vorfahrt haben! Wer da so richtig Gas gegeben hat und es als Ortsunkundiger nicht weiß, hat Probleme, rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Vielleicht sollte schon die grüne Ampel auf die Vorfahrt der Radler hinweisen, oder nur grün schalten, wenn die Radler rot haben. Ebenso gefährlich ist es in der Kurfürstenstraße und am Neuen Garten.

Von MAZonline

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