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Potsdams Bad wird später fertig und teurer

Verzug auf der Baustelle am Brauhausberg Potsdams Bad wird später fertig und teurer

Eigentlich sollte im Dezember im neuen Potsdamer Freizeitbad auf dem Brauhausberg angebadet werden. Daraus wird nichts: Der Bau verzögert sich um einige Monate. Zudem wird das Bad um mehrere Millionen Euro teurer als geplant.

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Die Baustelle des neuen Potsdamer Sport- und Freizeitbades.

Quelle: Foto: Stähle

Potsdam. Der Badneubau am Potsdamer Brauhausberg kommt ins Stocken. Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) informierte den Hauptausschuss Mittwochabend in nicht öffentlicher Sitzung über eine Erhöhung der Baukosten um bis zu drei Millionen Euro. Der Eröffnungstermin ist vom Dezember 2016 auf Mai 2017 verschoben. Grund des Kostensprungs seien unvorhergesehene Maßnahmen wie eine zusätzliche Munitionssuche, eine teilweise Neuausschreibung von Bauleistungen und Umplanungen. So werde ein Teil des Saunabereichs früher eingebaut, als vorgesehen.

Die Änderung von Zeit- und Kostenplänen ist laut Exner das Ergebnis einer „Überprüfung der Kosten- und Terminsituation“, mit der die neue Geschäftsführung der Stadtwerke im Juni durch den Aufsichtsrat beauftragt worden sei. Bisher rechneten die Stadtwerke mit maximal 36,2 Millionen Euro für den Badneubau. Nun können es bis zu 39 Millionen Euro werden. Am Freitag soll der Aufsichtsrat der Stadtwerke über die Entwicklung informiert werden. Exner ist dessen Vorsitzender. Für die Stadt sei die Entwicklung nach bisherigem Stand nicht mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden, versicherte Exner am Abend gegenüber MAZ. Zwar sorgten die Neuausschreibungen für eine Teuerung auf der Baustelle dafür sei die Kreditsituation bei niedrigen Zinsen günstig, so Exner: „Eigentlich ist das Drama keins.“

Auch bei den Folgekosten für den Betrieb des Bades sei für die Stadt selbst keine Änderung zu erwarten. Laut Stadtverordnetenbeschluss ist der Zuschuss für die vier Einrichtungen der Bäderlandschaft, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke, nach Eröffnung des neuen Sport- und Freizeitbades „Blu“ am Brauhausberg auf höchstens 3,5 Millionen Euro begrenzt.

Umstrittener Name

Das neue Bad soll „blu“ heißen. Im Juni war das große blaue Transparent mit dem Namen feierlich enthüllt worden. In der Bevölkerung kommt der Name weniger gut an.

5 Agenturen waren mit der Namensfindung beauftragt gewesen. Am Ende machte die Agentur Logolotte aus Berlin das Rennen.

Die Kosten für die Namensfindung sollen im mittleren bis höheren vierstelligen Bereich gelegen haben.

Von Volker Oelschläger

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