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Potsdams Integrationsgarten macht weiter

Kulturbund dringt auf Grundfinanzierung Potsdams Integrationsgarten macht weiter

Der Integrationsgarten im Potsdamer Wohngebiet Schlaatz macht weiter. Sozial-Fachbereichsleiter Frank Thomann gab im Finanzausschuss bekannt, dass die Finanzierung für dieses und die nächsten zwei Jahre gesichert ist. Das Kernproblem aber bleibt: Der Kulturbund als Träger des Gartens aber will statt der Projektförderung eine Grundförderung.

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Sie gehören zum harten Kern: Fiodor Avramenko (Litauen), Leonid Mitelman (Russland) und David Shpirt (Ukraine) am Mittwoch bei der Pflege des Integrationsgartens.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam/Schlaatz. Die Arbeit des Integrationsgartens ist vorerst gesichert. Sozial-Fachbereichsleiter Frank Thomann gab am Mittwoch im Finanzausschuss bekannt, dass dem Kulturbund als Träger des Projekts eine Abschlagszahlung in Höhe von 8000 Euro überwiesen worden sei. Thomann stellte zugleich eine Förderung für die nächsten zwei Jahre in Aussicht.

Die Linke hatte den Integrationsgarten nach mehreren Alarmmeldungen auf die Tagesordnung gebracht. Anfang April war erstmals öffentlich geworden, dass dem seit 2000 laufenden Projekt auf einem ehemaligen Schulgarten wegen unsicherer Förderung das Aus droht.

Auf Antrag der Linken sollte mit dem Haushalt 2017 eine „Grundfinanzierung für die Weiterführung“ sichergestellt werden. Das deckt sich mit der Forderung des Kulturbundes. Peter Kaminski (Linke) nahm den Antrag nach Thomanns Erklärung von der Tagesordnung, um sich in der Fraktion über das weitere Vorgehen zu beraten.

Carla Villwock, Chefin des Kulturbundes, bekräftigte am Mittwoch gegenüber MAZ: „Ich hoffe, dass wir endlich zu einer Grundfinanzierung kommen.“ Die Festfinanzierung werde für eineinhalb Stellen zur Absicherung des ständig zunehmenden Betriebs benötigt.

Laut Villwock kommen jährlich mehr als 2000 Gäste in den Garten, darunter viele Willkommensklassen: „Vor allem mit Kindern sind wir gut bestückt.“ Zu den regelmäßigen Gärtnern aus der Ukraine, Litauen, Russland, Kosovo, Rumänien, Vietnam und Afrika gehöre nun auch eine Familie aus Palästina.

Von Volker Oelschläger

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