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Potsdams Linke will Korrektur

Beschluss zur Straßenverengung Potsdams Linke will Korrektur

Nach dem Beschluss von Potsdams Stadtverordneten zur versuchsweisen Einengung der Zeppelinstraße will die Linke eine Korrektur. Die Fraktion argumentiert, dass zum beschlossenen Zeitpunkt des Modellversuchs wichtige Begleitmaßnahmen noch nicht gesichert seien. Das deckt sich mit Warnungen des Landkreises und einem Hinweis des Umweltministeriums.

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Stau in der Zeppelinstraße.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam-West. Die Linke dringt auf eine Korrektur des Beschlusses zur Einengung der Zeppelinstraße. Die Fraktion kündigte einen Antrag für die nächste Stadtverordnetensitzung an, nach dem der Beschluss vom 7. Oktober aufgehoben und eine „einvernehmliche Lösung“ mit Potsdam-Mittelmark gesucht werden soll. Begründet wird der Antrag damit, dass die für das Frühjahr 2016 vorgesehene versuchsweise Einengung der Zeppelinstraße ohne wichtige Teile des begleitend vorgesehene Maßnahmepakets stattfinden werde, das Autofahrern den Umstieg in den öffentlichen Nahverkehr schmackhaft machen soll.

Das deckt sich mit der Warnung des Landrats von Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig (SPD), der den Modellversuch in einem Brief an Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zwar „grundsätzlich“ befürwortete. Blasig knüpfte daran jedoch eine Reihe von Bedingungen, darunter die Taktverdichtung der Buslinien 631 und 580, die „leider nicht“ zum Fahrplanwechsel 2015/16 „möglich“ sei, und eine extra Busspur zwischen Potsdam und Geltow, damit die Linienbusse nicht im Stau stehen.

Vor einer Verengung der Straße ohne stimmige Alternativen hatte auch das Umweltministerium gewarnt. Wie berichtet, empfahl es der Stadt die Ausweitung des auf drei Monate befristeten Modellversuchs auf ein Jahr. Zu bedenken sei aber, „dass Alternativen in der Verkehrsmittelwahl aus verkehrspsychologischer Sicht sich eher etablieren, wenn der Umstieg, das Ausprobieren alternativer Mobilitätsformen auch lohnenswert erscheint“.

Von Volker Oelschläger

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