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Potsdams Stadtverwaltung an Belastungsgrenze

Krankenstand dramatisch zugenommen Potsdams Stadtverwaltung an Belastungsgrenze

Einen direkten Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik will die Stadtverwaltung Potsdam zwar nicht herstellen – doch das zuständige Sozial- und Gesundheitsamt hat mit dem höchsten Krankenstand unter seinen Mitarbeitern seit Jahren zu kämpfen. Die besorgniserregenden Zahlen kamen durch eine CDU-Anfrage jetzt ans Licht.

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Potsdamer Rathaus: Krankenstand unter den Mitarbeitern dramatisch hoch.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Der Krankenstand im Rathaus hat sich in den letzten Jahren dramatisch entwickelt. 2015 gab es nach Mitteilung der Verwaltung durchschnittlich 35,1 Krankentage pro Mitarbeiter. 2011 waren es im Vergleich dazu lediglich 19,9 Krankentage pro Mitarbeiter.

Nach einem relativen Tief von 19,4 Krankentagen pro Mitarbeiter im Jahr 2012 gab es 2013 einen Anstieg auf 28,5 Krankentage. 2014 lag der Durchschnitt bei 28,5 Krankentagen. Berechnungsgröße des Krankenstands, der vom Rathaus auf Anfrage von CDU-Fraktionschef Matthias Finken mitgeteilt wurde, sind die Kalendertage, nicht die Arbeitstage.

Deutlicher Anstieg in Fachbereichen Ordnung und Soziales

Auf die Frage Finkens zur Entwicklung des Krankenstandes seit Beginn der Flüchtlingswelle im vergangenen Jahr wird mitgeteilt, dass sich insbesondere in den Fachbereichen Ordnung und Sicherheit (32) sowie Gesundheit und Soziales (38) im Laufe des Jahres 2015 „ein deutlicher Anstieg“ feststellen lasse. Angesichts sinkender Zahlen im vierten Quartal seien allerdings „keine generellen Schlüsse zulässig“.

Mit 39,8 Krankentagen je Beschäftigtem habe der Fachbereich Soziales und Gesundheit 2015 den höchsten Krankenstand aufgewiesen. Auch der Anteil von 77,13 Prozent der Beschäftigten, die pro Quartal mindestens einmal krank waren, sei der höchste in der Verwaltung.

Von Volker Oelschläger

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