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Stadtwerke Potsdam verdoppeln Gewinn

Gute Bilanz 2014 Stadtwerke Potsdam verdoppeln Gewinn

Die Überschüsse des Potsdamer Stadtwerkeverbundes haben sich auf gut 5 Millionen Euro verdoppelt. Das kann man im Jahresbericht 2014 nachlesen, der gerade erschienen ist. Das Geld kann das Unternehmen aber gut gebrauchen, denn die Stadt wächst rasant und braucht zum Beispiel mehr Busse und Bahnen.

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Stadtwerke-Zentrale in Potsdam.

Quelle: Michael Hübner

Potsdam. Die Stadtwerke haben im Jahr 2014 einen Gewinn von 5,1 Millionen Euro gemacht – das ist etwa doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. Dies geht aus dem neuen Geschäftsbericht des Unternehmens hervor. Unternehmens-Chef Wilfried Böhme sagte: „Ich bin überzeugt davon, dass sich unsere Ergebnisse sehen lassen können.“ 2014 wurden insgesamt 52,7 Millionen Euro investiert. Die höchste Vergütung aller Geschäftsführer im Stadtwerkeverbund erhielt Wilfried Böhme mit 216 000 Euro.

Der im Internet erhältliche Bericht nennt auch die Risiken und Herausforderungen, denen sich das Unternehmen stellen muss. Vor allem macht das Wachstum der Stadt hohe Investitionen notwendig, etwa in den Bau des Sport und Freizeitbades und des Wertstoffhofes. Die Stadtwerke planen bis zum Jahr 2018 Investitionen in Höhe von 390 Millionen Euro. Aktuelle Projekte wie der Wärmespeicher, der 110-kV-Ringsschluss und das Umspannwerk Golm zählen ebenso dazu wie das fertig sanierte Wasserwerk Nedlitz. Auch wuchs unter anderem die Zahl der Passagiere im Nahverkehr aufs Jahr betrachtet auf 31,8 Millionen – der Grund: Potsdam hat im Berichtsjahr 2500 Menschen hinzugewonnen und der Wissenschaftsstandort gewinnt an Bedeutung.

„Wesentliche Risiken“ für die Entwicklung des Stadtwerkeverbunds macht die Geschäftsführung vor allem durch verminderten Verlustausgleich der Stadt im Verkehrsbetrieb aus – Verkehrsbetriebe arbeiten fast immer defizitär und müssen daher bezuschusst werden. Die Investitionen – vor allem die ins Brauhausberg-Bad – sind ebenfalls unter Risiken aufgeführt. Auch sei der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt erheblich.

Von Ulrich Wangemann

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