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Potsdam Pro Potsdam knackt Tausender-Wohnungsmarke
Lokales Potsdam Pro Potsdam knackt Tausender-Wohnungsmarke
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23:06 19.03.2018
Das Richtfest an der Georg-Hermann-Allee. Quelle: Bernd Gartenschläger
Bornstedter Feld

Rekorde gibt es in Potsdam bekanntlich etliche – etwa hinsichtlicher der Dichte an Wissenschaftlern oder an Schlössern. Nun kann sich auch die kommunale Immobilienholding Pro Potsdam in Sachen Rekorde einen Erfolg ans Revers heften. Seit Montagmittag hat sie die Marke von 1000 Neubauwohnungen seit 2011 geknackt. Gemäß einer Vereinbarung mit der Landeshauptstadt sollen im Zeitraum von 2011 bis 2027 insgesamt 2500 neue Wohnungen errichtet werden – nun ist schon lange vor der Halbzeit die Hälfte geschafft.

Beim Richtfest in der Georg-Hermann-Allee im Bornstedter Feld konnte die frohe Botschaft von Pro-Potsdam-Geschäftsführer Horst Müller-Zinsius verkündet werden: Mittlerweile stehe man schon bei 1123 Wohnungen. „Wir haben geliefert.“ Außerdem hatte er noch eine zweite Neuigkeit in seiner Rede verpackt: „Das ist meine letzte Richtfestansprache“, sagte er im Hinblick auf seinen Abschied in den Ruhestand zum Jahresende. Von nun an werden es seine Co-Geschäftsführer Bert Nicke und Jörn-Michael Westphal sein, die bei den feierlichen Etappen der Bauprojekte zu den Mikrofonen greifen. „Ich hoffe, dass sie mich zukünftig noch ab und zu als Gast zu solchen Anlässen einladen werden“, fügte Müller-Zinsius in der für ihn typischen ironischen Art an.

Danach tat er gemeinsam mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) das, was zur guten alten Tradition eines solchen Termins gehört: Gemeinsam mit Elfi Heesch, Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung und Wohnungswesen im Infrastrukturministerium, und Architekt Thomas Müller trieben sie die Nägel symbolisch in ein Holzhausmodell. Dann schwebte die Richtkrone in den blauen Himmel.

Nach Plänen des Architekturbüros Müller Reimann entstehen hier in unmittelbarer Nähe zum Volkspark 165 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten. Bemerkenswert: 120 Wohnungen sind Mietern mit schmalem Geldbeutel vorbehalten, die zwischen 5,50 und sieben Euro nettokalt pro Quadratmeter zahlen. „Das Neubauvorhaben wird vielen Menschen ein neues und bezahlbares Zuhause bieten“, sagte Jakobs. Ermöglicht wird das durch das Land, von dem das Neubauvorhaben mit einem Darlehen in Höhe von etwa 15 Millionen Euro und mit einem Zuschuss von knapp 3,7 Millionen Euro gefördert wird. Insgesamt kostet das Ensemble mit mehreren Gebäuden rund 32 Millionen Euro.

Bei den 165 Wohnungen handelt es sich um Zwei-, Drei-, Vier-, und Fünfraumwohnungen, die zwischen 45 und 105 Quadratmeter groß und dank ihrer Barrierefreiheit auch für ältere und gehbehinderte Mieter geeignet sind. 2019 soll alles bezugsfertig sein.

Von Ildiko Röd

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