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Pyro-Show mit Überraschungssieger

16. Feuerwerkersinfonie in Potsdam Pyro-Show mit Überraschungssieger

Bei der 16. Feuerwerkersinfonie gibt es einen Überraschungssieger: „Makalu Fireworks“ aus Tschechien. Mit ihrer Show „Wenn das Feuer tanzt“ hat das junge Team am Sonnabend im Volkspark Potsdam die Herzen der insgesamt 17.000 Zuschauer im Sturm erobert.

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Quelle: Roman Dahm

Bornstedter Feld. Die 16. Potsdamer Feuerwerkersinfonie hat einen Überraschungssieger: Das junge Team von Makalu Fireworks aus Prag hat mit seinem Beitrag „Wenn das Feuer tanzt“ die Herzen der insgesamt 17 000 Besucher im Volkspark im Sturm erobert.

Erst seit zwei Jahren existiert die Firma rund um Martin Peter, Karel Grigar und Lukáš Zmij – aus den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen setzt sich der Name Makalu Fireworks zusammen. „Wir waren zusammen an einer chemischen Fachschule“, erzählten die lässig gekleideten Feuerwerker. Mit einem Strohhut auf dem Kopf und in grasgrünen Shorts enterte zum Beispiel Makalu-Choreograf Martin Peter die Bühne, als Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) gemeinsam mit Travestie-Künstlerin Hertha Ottilie van Amsterdam zur Siegerehrung schritt.

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Potsdam, 5. August 2017 – Tag 2 der 16. Feuerwerkersinfonie im Volkspark Potsdam. Am Samstag gingen das polnische Team „Nakaja Art“ und „Makalu Fireworks“ aus Tschechien an den Start. Die Tschechen lieferten denn auch mit „Wenn das Feuer tanzt“ die beste Pyro-Show.

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Ziemlich geknickt standen die entthronten Dauersieger der Vorjahre daneben: Die Feuerwerker von SteyrFire aus Österreich hatten sich zwar auch diesmal mit ihrem Programm „Walt Disney“ – Soundtracks und Songs aus über 90 Jahren Filmgeschichte – mächtig ins Zeug gelegt und am Freitagabend sogar im künstlerischen Wettstreit gegen das Potsdamer Team von „Output Media“ gewonnen. Per Telefonvoting zeigten die Volkspark-Besucher „Daumen hoch“ für die Ösi-Feuerwerker. Lob für die Potsdamer und ihre Show – eine Reise in die jüngere deutsche Geschichte – kam hingegen vom Oberbürgermeister in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Promi-Jury: „Nicht so spektakelhaft wie die Österreicher“, befand Jakobs.

Bilder und ein Video vom Freitag >

Am Samstag gingen dann Nakaja Art aus Krakau mit „Liebesgrüßen aus Polen“ gegen Makalu Fireworks an den Start. Die Tschechen hatten in ihrer Erinnerungskiste mit Tanzschulerfahrungen gekramt und ein Pyro-Potpourri zu Quickstep, Paso Doble, Salsa, Walzer, Blues oder Freestyle an den Nachthimmel gezaubert.

8000 Euro bekommt jedes Team, um seine Feuerwerk-Vision zu realisieren. Geld, das die jungen Tschechen anscheinend gut angelegt haben. „Schöne Ware“, befand Ralf Prinz, Jury-Mitglied und selbst Pyrotechniker, angesichts des verwendeten Feuerwerksmaterials von Makalu Fireworks. „Das macht nicht einfach nur ,puff’, sondern aus der Bombe kommen noch viele Effekte.“

Zum Nulltarif bekamen die Potsdamer übrigens den besten Nebendarsteller des Abends: der gelbe Fast-Vollmond machte die gleißenden Himmelsshows perfekt.

Von Ildiko Röd

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