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Potsdam Quartiersmanagement für die Waldstadt
Lokales Potsdam Quartiersmanagement für die Waldstadt
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19:29 11.10.2015
Jürgen Knape, Chef des Waldstädter Breitband-Vereins. Quelle: verein
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Waldstadt

Der 1999 gegründete Breitband-Verein ist Träger des gut frequentierten Jugendklubs „Hanns Eisler“ und des Kinderklubs „Otto Nagel“. Damals sorgten je drei Mitarbeiter für die Aktivitäten in den Klubs, heute nur noch je zwei. 60 ehrenamtliche Helfer unterstützen die Arbeit.

Am Konzept des Quartiersmanagements feilen die „Breitband“-Leute momentan noch, erzählte Knape. Der Verein will die Stelle des Quartiers-Managers beantragen. Neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit dürfe die soziokulturelle Arbeit für Familien und Senioren nicht zu kurz kommen. Nachdem die Wohnungen in der Waldstadt weitestgehend durchsaniert seien, könnten die Wohnungsunternehmen nun „zum sozialen Miteinander beitragen“, wünschte sich Knape. Die Waldstadt dürfe nicht als Schlafstadt wahrgenommen werden.

Mit etlichen Angeboten bereichert der Treff und Sitz der Bürgerinitiative Waldstadt (Biwa) in der Saarmunder Straße 44 den Stadtteil. Dass es überhaupt einen Bürgertreff gebe, sei Karl-Heinz Rothkirch zu verdanken, sagte Knape. Biwa-Gründer Rothkirch (83) will sein Engagement im Dezember beenden. Hannelore Rothkirch drängte ihren inzwischen arg seheingeschränkten Mann, seine Tätigkeit an den Nagel zu hängen. „Es muss mal Schluss sein“, sagte sie am Sonntag. „Die Arbeit im Bürgertreff ist ehrenamtlich nicht mehr zu leisten. Wir haben differenzierte Angebote für Alleinerziehende, für Flüchtlinge, für Senioren an. “, sagte Rothkirch, der eine „Kadergewinnung“ für die Bürgerinitiative anmahnte.

Die Linke will ehrenamtlich geleiteten Nachbarschafts- und Begegnungshäuser stärken. In einem am Mittwoch von den Stadtverordneten angenommenen Antrag wurde Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) beauftragt, „Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die in ihrer Aufgabenerfüllung durch finanzielle Unterstützung des Ehrenamtes weiter gestärkt werden können“. Außer der von der Stadt geleisteten Gebäudefinanzierung bedarf es ernsthafter Überlegungen, wie es künftig gelingen kann, Bürger für dieses Ehrenamt zu gewinnen. Dazu gehört auch eine finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit. Die Vakanz der ehrenamtlichen Leitung des Bürgertreffs in der Waldstadt mache das deutlich, so Linke-Stadtfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg.

Nachbarschafts- und Begegnungshäuser sind ein wichtiges Element des Gemeinwesens in den Stadt- und Ortsteilen. Ihre Aufgaben und Funktionen sind im „Rahmenkonzept Bürger- und Begegnungshäuser“, definiert. Mit der weiteren Entwicklung Potsdams zur Bürgerkommune steigen die Ansprüche an die in den Häusern haupt- und ehrenamtlich Tätigen weiter. Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Rahmenbedingungen für ehrenamtlich geleitete Einrichtungen diesen Ansprüchen angepasst werden müssen. .

Der Flachbau verfügt jedoch nur über eine – dringend sanierungsbedürftige – Toilette. Auch die Küche müsste auf Vordermann gebracht werden.

Von Ricarda Nowak

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