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Radfahren ist gesund, aber auch gefährlich

Ärger über Straßenschäden in Babelsberg Radfahren ist gesund, aber auch gefährlich

Im Grunde genommen ist der Riss in der Babelsberger Pasteurstraße, auf den uns MAZ-Leser Peter Jacobi, aufmerksam gemacht hat, harmlos. Er zieht sich quer über die Straße und ist nicht zu bemerken, wenn man mit dem Auto drüber fährt.

Aber: Solche Risse bergen die Gefahr beim nächsten Wintereinbruch – wenn Wasser hineinläuft und gefriert – zu bersten. Dass wir gerade Frühling haben, ist nur ein schwacher Trost. Spätestens im November kann es wieder frostig werden. Die Straße ist unserem Leser zufolge erst vor zwei Jahren erneuert worden – ärgerlich, dass es jetzt schon Schäden gibt.

Brigitte Matz ist täglich mit dem Fahrrad unterwegs. Das schont die Umwelt und ist gesund – wenn einem nichts passiert jedenfalls. Aber diese Gefahr ist vielerorts ziemlich groß. Die Stiefkinder bei der Erhaltung der Straßen sind die Ränder. Jetzt, wo schon ein paar Tage kein Regen fiel, sieht man an der Rudolf-Breitscheid-/Ecke Fontanestraße in Babelsberg wenigstens, wie tief die Straßenschäden sind. Auf den Fotos, die Brigitte Matz nach einem Regenguss gemacht hat, sieht man das nicht. Da spiegeln sich die Bäume im Wasser und man holpert durchs Ungewisse. „Super fürs Fahrrad!“, kommentiert Brigitte Matz bissig. Nach ihren Angaben war auf den Löchern vor ein paar Wochen noch Asphalt.

Unser Leser Horst Zeidler schreibt, es könne ihn nur befremden, dass intakte Straßen modernisiert oder umgebaut werden sollen. Herr Zeidler nennt drei Beispiele, darunter die Breite Straße in Potsdam: Kann das Projekt nicht zu Gunsten der Schlaglochbeseitigung verschoben werden, fragt er sich. Außerdem verweist er auf die Bundesstraße 2 zwischen Michendorf und Seddin und die Bundesstraße 246 zwischen Zauchwitz und Beelitz. Die eine Straße solle umgebaut, die andere saniert werden, beide seien aber voll funktionstüchtig, wie der Leser uns schreibt. „Sicherlich sind dafür die Mittel geplant und zweckgebunden“, so Horst Zeidler. Es müsse doch aber möglich sein, die Finanzen zweckmäßiger einzusetzen. (Von Stephan Laude)

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