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Radler rasten unter Mühlenflügeln

Potsdam: Fahrländer Mühle wird Radstation Radler rasten unter Mühlenflügeln

Eine neue Fahrradpension gegenüber von der Fahrländer Bockwindmühle könnte zum Zielort für Touristen werden. Das zumindest sehen aktuelle Pläne für das Bauwerk in dem Potsdamer Ortsteil vor. Das Bauwerk aus dem Jahr 1758 ist schon jetzt Anziehungspunkt für viele Besucher.

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Die Bockwindmühle ist das Wahrzeichen des Ortes.

Quelle: Liebe

Fahrland. Wird Fahrland das neue märkische Mekka für Radtouristen? Dass sich der kleine Ort zur Hochburg für ambitionierte Zweirad-Freizeitsportler entwickelt, ist zwar derzeit noch nicht abzusehen. Aber zumindest der Anfang könnte gemacht werden: Eine neue Fahrradpension gegenüber von der Bockwindmühle könnte zum Zielort für Touristen werden.

Der Standort „An der Jubelitz“ wäre gewissermaßen historisch – schließlich stand hier einst das Wohnhaus des Müllers. Betreiber der Pension wäre Gunter Watzke, der seit 2013 der Eigentümer der denkmalgeschützten Mühle ist und auch selbst in der Pension wohnen möchte.

Ortsvorsteher Claus Wartenberg (SPD) stellte das Projekt am Dienstag im Bauausschuss vor. Für den anderthalbstöckigen Bau und die dringend notwendige Sanierung der alten Mühle hofft man auf EU-Fördergelder.

Förderverein für Mühle

Am 10 Juni wurde der „Förderverein historische Fahrländer Mühle e.V.“ gegründet.

Die Stadt Potsdam ist seit 2014 Mitglied in der Lokalen Aktionsgruppe Havelland (LAG Havelland). Die dortige Einbindung der ländlich geprägten Ortsteile Potsdams ist Voraussetzung, um Unterstützung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) erhalten zu können.

Fahrland kommt damit auch für eine Förderung von entsprechenden Projekten infrage. Sie steht privaten Eigentümern und Initiativen offen.

 

Touristisch hat sich das Denkmal in den letzten Jahren zu einem Publikumsmagneten im ländlichen Potsdamer gemausert. Auch diesmal stürmten die Besucher am Tag des offenen Denkmals wieder die Bockwindmühle, die zu den ältesten Windmühlen der Region zählt. Ihre Erbauungszeit datiert auf das Jahr 1758. .An die heutige Stelle wurde sie 40 Jahre später umgesetzt. Es war früher durchaus üblich, Mühlen umzusetzen – immer dorthin, wo der Wind günstig steht. Bis 1968 wurde hier vom letzten Müllermeister Karl Gutschmidt Getreide gemahlen und geschrotet. Von den ursprünglich drei Mühlen in Fahrland ist sie die letzte. Zudem ist sie noch weitestgehend original erhalten. Derzeit ist sie aber nicht funktionstüchtig, weil unter anderem die Flügel der Mühle fehlen.

Am Dienstag gab der Bauausschuss grünes Licht für den Aufstellungsbeschluss für die Fahrradpension. Dies bedeutet, dass die Behörde nun einen Bebauungsplan-Entwurf vorlegen wird.

Von Ildiko Röd

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