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Radweg zwischen Stern und Schlaatz kommt

Bauarbeiten in Potsdam Radweg zwischen Stern und Schlaatz kommt

Nach 15 Jahren haben die Bauarbeiten an dem ein Kilometer langen Radweg entlang der Nuthestraße begonnen. Bis Ende Dezember soll die Piste asphaltiert und beleuchtet sein.

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Bauleiter Jan Röder (l.) läuft mit Linke-Politiker Hans-Jürgen Scharfenberg die Radweg-Baustelle ab.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Am Stern/Schlaatz. Was lange währt, wird gut – selten war ein Spruch wahrer: Bereits zur Bundesgartenschau 2001 sollte der Radweg zwischen den Wohngebitene Stern und Schlaatz – entlang der Nuthestraße – Pedaleure mit einer ebenen, beleuchteten Asphaltpiste erfreuen. Der Ausbau der Radwegroute C hatte sich immer wieder wegen schwieriger Verhandlungen über einen Grundstücksankauf verschoben.

Nun, nach sage und schreibe mehr als fünfzehn Jahren, haben die Bauarbeiten auf der einen Kilometer langen Strecke zwischen Wetzlarer Bahn und Neuendorfer Straße tatsächlich begonnen. „Anfang Oktober ging’s los“, sagt Bauleiter Jan Röder vom Bereich Verkehrsanlagen der Stadtverwaltung. BBeachtliche dreieinhalb Meter breit soll der Radweg werden, damit dort auch Fahrzeuge der Energie und Wasser Potsdam GmbH für Wartungsarbeiten und Unterhalt der Fernwärmetrasse entlang fahren können. Momentan werde der Weg „ausgekoffert“ und große Mengen alter Boden ausgetauscht. Aufgetragen werden eine Schotterschicht, Frostschutz, Asphalt, eine Deckschicht.

Kürzlich haben der Linke-Stadtfraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg und Fraktionskollegin Jana Schulze die Baustelle besichtigt. Die Linke hatte gegenüber der Stadtverwaltung immer wieder auf den Bau eines funktionstüchtigen Radweges entlang der Fernwärmetrasse gedrängt – auch aus eigenem Erleben. Regelmäßig sei Stadtpräsidentin Birgit Müller (Linke) über die unbefestigte Buckelpiste geradelt und habe deren Zustand beklagt, erzählte Scharfenberg beim Gang über den künftigen Radweg. Für den Ausbau seien rund 80 Bäume, darunter viele Pappeln, gefällt worden, selbstverständlich mit Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde, sagte der Bauleiter. Die Bäume mussten zur Verkehrssicherung weichen, weil die Wurzeln sonst unter den Asphalt „gekrochen“ wären, ihn hätten anheben können. Den „Zieltermin“ gefährden könnte allein wochenlanger Frost, so der Bauleiter, selbst passionierter Radler. 1988 wurde er DDR-Vizemeister im Radrennsport. Röder zufolge wird der Ausbau des Radweges 360 000 Euro kosten, das Infrastrukturministerium fördert das Projekt mit 270 000 Euro.

Der Radweg sei „ein schönes Weichnachtsgeschenk“ für den Potsdamer Süden, freute sich Scharfenberg.

Von Ricarda Nowak

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