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Cinema privé Rauchen, Trinken, Leben

Matthias Brandt zeigte im Potsdamer Filmmuseum im Rahmen der Reihe „Cinema Privé“ seinen ganz privaten Lieblingsfilm „Husbands“. Im 70er-Jahre-Film von John Cassavetes brechen drei gestandenen Männer aus ihrem Alltagstrott heraus.

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Knut Elstermann und Matthias Brandt (v.li.)

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. „Ich frage mich, warum dies sein Lieblingsfilm ist“, überlegt eine Zuschauerin nachdem „Husband“ am Mittwochabend über die Leinwand des Filmmuseums flimmerte.

Der Film erzählt die Geschichte dreier Männer, die durch den plötzlichen Tod eines Freundes beschließen „richtig” zu leben. Sie schlafen in der U-Bahn, treiben Sport, plagen sich mit der Familie umher, fliegen nach London und bandeln mit Frauen an. „Aber ich denke, dass sich jeder hier im Saal mit einer Szene identifizieren konnte“, sagt die Potsdamerin zu guter Letzt.

Um sieben nach sieben stürmte Matthias Brand in den Saal. Er komme gerade aus dem Berlin der 20er Jahre, vom Set der Serie Babylon-Berlin. Im Gespräch mit Knut Elstermann zeigte sich Brandt dann völlig entspannt und nahbar. Sein Beruf, sagt er , sei schon merkwürdig, hinsichtlich seines Vaters Willy. „Ich probier das mal”, dachte er sich damals – mit Erfolg. Unter anderem verkörpert er seit fünf Jahren Hauptkommissar von Meuffels in der Serie Polizeiruf 110.

„Husbands“ für Golden Globe nominiert

Seinen mitgebrachten 70er-Jahre-Film „Husbands“ (zu deutsch Ehemänner), dessen Drehbuch für einen Golden Globe nominiert wurde, sah Brandt „zufällig mal im Fernsehen“, erzählt er. Von Anfang an beeindruckte ihn die Erzählweise des Films und diese Art der Lebensbetrachtung der drei Männer. Der filmische Ausdruck habe sich auch auf ihn übertragen, so der 50-Jährige. Besonders gefällt ihm an dem Streifen die vermeintliche Aneinanderreihung von Nebensächlichkeiten. Denn, wie Brandt glaubt, „setzt sich das Leben aus Nebensächlichkeiten zusammen“.

Nächste Veranstaltung im Filmmuseum am 30. November 2016 mit Maria Simon und „The Riot Club“. Kartenreservierungen unter: www.filmmuseum-potsdam.de

Von Lisa Neumann

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