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Einen Raum für Diskussion schaffen

Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“ Einen Raum für Diskussion schaffen

„Eine Stadt lebt von Kontrasten“ sagt die neu gegründete Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“, die sich für den Erhalt des Fachhochschulgebäudes Am Alten Markt einsetzt. Das Hochschulgebäude könne eine Zentrumsfunktion übernehmen und ein Begegnungshaus für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft werden.

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André Tomczak, Frauke Röth und Günter zur Nieden (von links) von der Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Eine Stadt lebe von Kontrasten, sagt die Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“, die sich für den Erhalt des Fachhochschulgebäudes Am Alten Markt einsetzt. Das Hochschulgebäude könne eine Zentrumsfunktion übernehmen und ein Begegnungshaus für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft werden.

„Die Fachhochschule fügt sich gut in das Bild am Alten Markt“, sagt André Tomczak, Kunsthistoriker und Mitgründer der Potsdamer „Kulturlobby“. Zusammen mit der Architekturstudentin Frauke Röth sowie dem Potsdamer Künstler und Architekten Günter zur Nieden stellte er am Samstag den Standpunkt der Initiative „Potsdamer Mitte neu denken“ vor.

Das Gebäude, in dem derzeit noch die Studiengänge Sozialwesen und Informatik ansässig sind, soll 2018 abgerissen werden. Vorher aber wünschen sich Tomczak und seine Mitstreiter eine öffentliche Diskussion darüber, wie es mit der FH weitergehen kann. Und er hofft, „dass das Auswirkungen auf die politischen Fraktionen hat“.

„Auch wenn die Oberfläche schrott ist, hat das Haus von seiner Bausubstanz her noch eine Lebensdauer von bestimmt 50 Jahren“, ist Tomczak überzeugt. Für ihn ist es unverständlich, dass das Potsdam-Museum, welches direkt nebenan steht, aktuell nach einem Depot für seine Schätze sucht und trotzdem weiter der Abriss des FH-Gebäudes diskutiert wird.

Die Nachkriegsarchitektur werde bei der städtebaulichen Planung ausgeklammert, sagt Frauke Röth. Dabei sei es wichtig, mit den vorhandenen Substanzen zu arbeiten – auch, „damit die Authentizität der Stadt nicht gänzlich verloren geht“.

Von Josephine Mühln

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