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Rechenzentrum: Kreative im Wartestand

Potsdamer Stadtentwicklung Rechenzentrum: Kreative im Wartestand

Eigentlich hätte der Verwaltungstrakt des Zentralen IT-Dienstleisters des Landes (ZIT-BB) im Rechenzentrum in der Breiten Straße bald freigezogen werden sollen. Doch der Umzug in die Steinstraße verzögert sich bis September 2016. Die Kreativen beklagen mangelnde Planungssicherheit. Wegen der Verzögerung fällt etwa die geplante Probenraum-Etage für 15 Bands flach.

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Im Kreis der Kreativen: OB Jann Jakobs (4.v.r.) und Pro-Potsdam-Chef Horst Müller-Zinsius (4.v.l.) bei der Schlüsselübergabe.

Quelle: Gartenschläger

Innenstadt. Künstler in der Warteschleife: Die komplette Umwandlung des Verwaltungstrakts des Rechenzentrum in der Breiten Straße zum Künstler- und Kulturzentrum klappt höchstwahrscheinlich weniger schnell, als ursprünglich geplant. Erst im September 2016 sei mit dem kompletten Leerzug des Verwaltungstrakts zu rechnen, teilt der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) nun mit. Eigentlich hätte die Verwaltung des Brandenburgischen IT-Dienstleisters (ZIT-BB) schon Ende 2015 ausziehen sollen. Momentan sind in dem Gebäudetrakt noch einige Etagen von der Verwaltung belegt. Auf zwei Etagen sind bereits die neuen Mieter eingezogen, bislang gibt es 61 Mietverträge mit Künstlern, Kreativen und Start-Ups.

Die ZIT-Verwaltungsbereiche sollen auf den Landesbehördencampus in der Steinstraße übersiedeln. Grund für die Verzögerung des Umzugs ist das neue Sicherheitskonzept, in dem der Bund Standards für Rechenzentren vorgibt. Aufgrund der neuen Vorgaben muss das alte Konzept komplett überarbeitet werden; unter anderem muss ein Hochsicherheitszaun errichtet werden.

Bei der Pro Potsdam, die für die Immobilie zuständig ist, gibt man sich dennoch optimistisch, dass der Zentrale IT-Dienstleister früher das Feld räumt: „Wir gehen davon aus, dass Anfang Dezember freigezogen wird“, erklärt Sprecherin Anna Winkler.

Die sechsmonatige Verzögerung bringt auch die Pläne der Künstler stark durcheinander. Ab 1. Januar 2016 hätte es bereits sechs Reservierungen für Räume gegeben, erklärt Anja Engel, Kreativmanagerin des Kunst- und Kreativhauses, das durch die Stiftung SPI betrieben wird. Engel beklagt die Verunsicherung der Kreativen durch die mangelnde Planungssicherheit: „Wir brauchen verbindliche Aussagen.“ Auch die 15 Bands, die auf der Suche nach Proberäumen sind, müssen sich noch ein halbes Jahr gedulden. Die geplante Probenraumetage fällt vorerst flach.

Verzögerungen gibt es auch bei der Suche nach einem Ersatzquartier für die Computer und Server des Rechenzentrums. Eigentlich wollte man schon Mitte 2015 ein Ersatzstandort finden. Dazu hatte der BLB eine Flächenausschreibung gestartet. Doch die Ausschreibung ist immer noch nicht abgeschlossen. Der Zuschlag soll aber noch in diesem Jahr erteilt werden. Der Standort des Rechenzentrums soll im Großraum Potsdam liegen.

Von Ildiko Röd

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