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Potsdam Rechenzentrum bleibt Option
Lokales Potsdam Rechenzentrum bleibt Option
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20:31 13.12.2017
Mosaik an der Sockelfassade des Rechenzentrums.
Potsdam/Innenstadt

Die weitere Nutzung des Rechenzentrums als Kunst- und Kreativhaus ist eine denkbare Variante in dem geplanten Szenarioworkshop für ein neues innerstädtisches Kreativhaus. Auf Nachfrage von Arndt Sändig (Andere) und Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg stellte der für das Verfahren zuständige Bürochef des Oberbürgermeisters, Harald Kümmel, am Mittwoch im Hauptausschuss klar, dass neben den bevorzugten Grundstücken des Langen Stalls und der alten Feuerwache auch weitere Varianten zur Debatte stehen könnten.

Sändig hatte gefragt, warum die Stiftung Garnisonkirche am Workshop beteiligt werde, wenn als Ziel ausdrücklich eine Alternative zum Rechenzentrum stünde, das einem möglichen Wiederaufbau des Garnisonkirchenschiffs im Wege wäre. Wie berichtet, soll das Rechenzentrum deshalb bis 2023 geräumt und dann abgerissen werden. Scharfenberg verwies jedoch darauf, dass der Workshop laut Beschluss vom November „ergebnisoffen“ sein soll und zitierte den 2008 verabschiedeten Grundsatzbeschluss, nach dem die Entscheidung über einen Wiederaufbau des Kirchenschiffs „künftigen Generationen“ überlassen werden sollte.

SPD-Fraktionschef Pete Heuer sagte, gerade deshalb sei es „zwingend“, dass Vertreter der Stiftung „dabei sind“. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bestätigte, dass zum Wiederaufbau der Garnisonkirchenschiffs „noch keine Entscheidung getroffen worden ist oder getroffen worden sein kann“. Die Stiftung sei allerdings Eigentümerin der Flächen, „über die wir“ im Workshop „unter Umständen diskutieren werden“.

Von Volker Oelschläger

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