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Potsdam Rechenzentrum bleibt bis 2023
Lokales Potsdam Rechenzentrum bleibt bis 2023
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16:53 26.04.2018
Das Rechenzentrum und die Wetterfahne der Garnisonkirche. Quelle: Volker Oelschläger
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Potsdam

Die Verlängerung für das Kunsthaus im Rechenzentrum um weitere fünf Jahre bis 2023 soll im Juni geklärt sein. Das hat Harald Kümmel, Bürochef von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), am Mittwoch im Finanzausschuss bekannt gegeben. Dabei geht es offenbar nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie.

Wie berichtet, hat die Verwaltung im Juni eine Beschlussvorlage für die Stadtverordneten zur Errichtung eines neuen Kreativzentrums in der Innenstadt angekündigt. Kümmel sagte: „Ich gehe davon aus, dass mit der Beschlussvorlage im Juni ein Ergebnis vorliegen wird.“

Die Verlängerung über den August 2018 hinaus schien schon 2017 beschlossene Sache zu sein. Die letzte Entscheidung liegt bei der Stiftung Garnisonkirche, die als Eigentümerin eines Grundstücksteils Vetorecht hat. Doch eine erste, im November erwartete Entscheidung des Stiftungskuratoriums blieb aus.

Vor der nächsten Sitzung kam es zu einem Szenario-Workshop mit Kreativen, Stiftung, Politikern und Verwaltung, in dem die Ziele für ein neues innerstädtisches Kreativzentrum formuliert wurden. Geplante Eröffnung: 2023.

In einer gemeinsamen Abschlusserklärung, die jetzt mit der Dokumentation des Workshops veröffentlicht wurde, steht: „Bis es eine dauerhafte Lösung für die Kunst- und Kreativwirtschaft (KKW) in der Mitte gibt, wird eine ununterbrochene weitere Nutzung des Rechenzentrums gesichert. Dies wird durch Oberbürgermeister Jakobs im Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche eingebracht.“

Trotz dieser Festlegung votierte das Kuratorium in seiner ersten Sitzung nach dem Workshop im März nur für eine Verlängerung um zunächst ein bis zwei Jahre. Kümmel sagte am Mittwoch am Rande der Ausschusssitzung zur MAZ, dass die Vertragsverlängerung bis Ende 2023 im Juni „ausverhandelt“ sein müsse.

Das sei auch im Interesse der Stiftung Garnisonkirche und der Stiftung Sozialpädagogisches Institut (SPI) als Betreibergesellschaft. „Sonst würde ja alles gar keinen Sinn machen“, sagte Kümmel mit Verweis auf die Vorlage zum weiteren Vorgehen, für die der Verbleib der Künstler im Rechenzentrum bis zur Eröffnung des neuen Kreativzentrums Voraussetzung ist.

Das neue Zentrum mit 10 000 Quadratmetern Nutzfläche soll voraussichtlich auf Grundstücken der ehemaligen alten Feuerwache und des Langen Stalls errichtet werden. Favorisierter Eigentümer ist eine gemeinnützige Stiftung.

Betrieb und „operative Koordination“ sollen von den Nutzern selbst übernommen werden können, so das vom Workshop verabschiedete „Zielbild“. Mit dem im Rechenzentrum eröffneten Projektbüro Kosmos gibt es bereits eine Gründungszelle für diese künftige Betreibergesellschaft.

Von Volker Oelschläger

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