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Regisseur Sven Taddicken besucht Babelsberg

„Gleißendes Glück“ im Thalia-Kino Regisseur Sven Taddicken besucht Babelsberg

Geht es um Sven Taddickens harte, zarte Adaption von A. L. Kennedys Novelle „Gleißendes Glück“, dürfen in Kritiken die Knallervokabeln Sex und Gewalt nicht fehlen. Am Sonntagabend besuchte der Regisseur das Babelsberger Programmkino.

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Regisseur Sven Taddicken besuchte das „Thalia“ – und die Kinobar „Konsum“.

Quelle: Friedrich Bungert

Babelsberg. Zugegeben, der Film geizt nicht mit heftigen Szenen, die Story in kurz: Ein Porno-süchtiger Glücksforscher (Ulrich Tukur) verliebt sich in eine verhuschte Hausfrau (Martina Gedeck), die von ihrem Ehemann (Johannes Krisch) misshandelt wird. Dank drei würdevoll agierender Schauspieler entgleitet die preisgekrönte Liebesgeschichte nie ins Geschmacklose. Dennoch echauffierte sich eine Kinobesucherin am Sonntagabend im „Thalia“ vor dem Regisseur: „Unmöglich, viel zu gewalttätig“, so ihr Urteil, und: „Was bringt dieser Film? Depressionen!“ Taddicken („Emmas Glück“) nahm’s gelassen, genoss zuvor den Applaus des mehrheitlich wohlgestimmten Publikums. Denn statt Depri-Stimmung verbreitet „Gleißendes Gefühl“ Hoffnung – darauf, dass selbst ausweglose Lebenswege zu einem guten Ziel führen können. Taddicken (42) erzählte dann noch, dass er mit Tukur (der zwischendurch wegen eines anderen Films ab- und dann wieder zusagte) und Gedeck (sie hatte anfangs Bedenken wegen expliziter Gewaltszenen) seine Traumbesetzung gefunden habe.

Drei Tage drehte das Team auch in Berlin und Umgebung – an einem Tag auch auf einem Grundstück in Geltow. Denn die Szenenbildnerin hatte sich verliebt – in einen dort stehenden Apfelbaum, der wegen seiner paradiesischen Früchte so schön symbolisch war für die Handlung. Anfang November läuft „Gleißendes Glück“ beim Filmfestival CPH: PIX in Kopenhagen.

Info: „Gleißendes Glück“, Thalia-Kino, Rudolf-Breitscheid-Straße 50. Mo. & Mi. um 18.50 Uhr, Di. 10.30, 14.15, 16.30 Uhr.

Von Ricarda Nowak

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