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Potsdam Restaurants bereit fürs Romantik-Dinner
Lokales Potsdam Restaurants bereit fürs Romantik-Dinner
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05:05 14.02.2017
Gina Matthes bereitet in Kades Restaurant „Am Pfingstberg“ die Tische für das Candle-Light-Dinner vor. Quelle: Foto: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Rosen kommen bei Marcus Rosenthal nicht in die Vase. „Darum sollen sich die Männer kümmern“, sagt der Restaurantleiter des Kades „Am Pfingstberg“. Für die turtelnden Gäste werden die edel eingedeckten Tische heute Abend mit roten Gerbera dekoriert, was hoffentlich kein schlechtes Omen ist: Gerbera gehören zur Familien der Korbblütler. Einen Korb dürften sich aber höchstens die Männer einfangen, die nicht frühzeitig für das romantische Dinner am Tag der Verliebten reserviert haben. „Für unserer Valentinstagsmenü sind wir ausgebucht“, sagt Rosenthal. Der Trend, die Liebste am 14. Februar schick zum Essen ausführen, habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Den Männern rät er fürs kommende Jahr, sich frühzeitig zu kümmern und nicht erst eine Woche oder gar einen Tag vorher.











Die Frühbucher erwartet heute im Kades eine getrüffelte Ziegenkäsepraline, Kotelette vom Iberico-Schwein und weißes Schokoparfait mit Chilikirschen. „Chili gilt als Aphrodisiakum“, erklärt Rosenthal. Wer dann noch nicht in Fahrt ist, kann zu den Liedern des A-Cappella-Quartetts „The B Side“ schmusen. Auch im „Drachenhaus“ im Park Sanssouci werden die Gäste nicht nur mit Kulinarischem, sondern mit Kultur verführt. Der Abend mit Drei-Gang-Menü steht unter dem Motto „Intime Geheimnisse“.

Diana Pamp macht kein Geheimnis aus dem Rezept für die ewige Liebe und Leidenschaft. Zweierlei vom Saibling und Sorbet mit Rosenblüten bringen Gourmets in Ekstase, verspricht die Restaurantleiterin des „Juliette“ in der Innenstadt. Die Plätze für den heutigen Abend seien längst ausgebucht, deswegen habe sie sich entschlossen, auch den Weinkeller für Romantiker zu öffnen. „Stammgäste kommen heute nicht“, sagt sie, denn die wüssten: Einen Tag vor oder nach dem Valentinstag kann man genauso gut in romantischer Atmosphäre schlemmen – und ist dabei mehr unter sich.

„Die Nachfrage war sehr gut, so dass wir schon vier Wochen im Voraus ausgebucht waren“, sagt auch Alexander Stüver vom „Quendel“ in der Brandenburger Vorstadt, wo Lampen heute aus bleiben. Einzig Kerzen sollen das kleine Lokal in schummriges Licht tauchen. Plätze gibt’s noch im „Valentinos“ in der Großbeerenstraße. Das italienisch-portugiesische Restaurant hat den Schutzpatron der Liebenden gleich im Namen. Deshalb, verspricht Inhaber Imad El-Kilani, bekommen alle, die heute kurzentschlossen einen Valentinstisch reservieren, ein Glas Sekt.

Arrangements mit Übernachtung sind weniger gefragt

Wer nach sattem Mahl ermattet auf die Matratze fallen will, findet in Potsdamer Hotels Arrangements mit Übernachtung. Im „Bayrischen Haus“ etwa oder auch bei der „Herzklopfen“-Offerte im „Dorint“. Viele Betten werden aber nicht von Turteltauben bezogen, sagt Mitarbeiterin Eileen Fuhr. „Wir haben gleichzeitig einen großen Kongress im Haus, da bleibt die Zweisamkeit auf der Strecke.“ Im „art’otel“ in der Zeppelinstraße wurde das Valen-tinsangebot wieder abgeblasen. „Wir hatten anders als in den Vorjahren keine Anmeldungen“, bedauert Mitarbeitern Dana Nowack.

Der Valentinstag hat dabei einen unschätzbaren Vorteil im Vergleich zum individuellen Jahrestag: Man kann ich nicht vergessen, weil man überall daran erinnert wird. Auch in der MAZ. Wem erst jetzt bei der Frühstückslektüre einfällt, was heute für ein Tag ist: nichts anmerken lassen. In den Bahnhofspassagen gibt es heute Aktionen zum Verlieben – und Supermärkte. Also einfach selbst – je nach Frischegrad der Liebe – Spaghetti all’ Arrabiata oder aglio olio auftischen.

Von Marion Kaufmann

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