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Revolution für Potsdamer Nahverkehr

Wassertaxi als Bus-Ersatz Revolution für Potsdamer Nahverkehr

Es ist ein ungewöhnlicher Vorschlag: Die Rathauskooperation unter Führung der Potsdamer SPD will die Landeshauptstadt zu einem Klein-Venedig machen. Zu diesem Zweck sollen die Wassertaxis der Weißen Flotte in den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) eingegliedert werden und die Kunden über die Havel schippern.

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Angetrunken, berauscht und ohne Papiere

Wassertaxi zu erschwinglichen Preisen – so will es die SPD auf der Havel analog zu den Wasser-Bussen in Venedig.

Quelle: Weiße Flotte

Potsdam. Die Rathauskooperation möchte auf SPD-Initiative, dass die Verwaltung Gespräche mit den Potsdamer Verkehrsbetrieben (ViP) und Weißer Flotte führt und auslotet, ob eine Zusammenarbeit möglich wäre.

„Wir brauchen innovative Verkehrsideen und sollten alles einbeziehen, was den Alltag in unserer Stadt erleichtert“, so SPD-Fraktionschef Mike Schubert. „Wenn man die Beliebtheit der Fähre Hermannswerder betrachtet oder an das Vaporetto-Bussystem in Venedig denkt, hätte so etwas in Potsdam durchaus Potenzial.“

„Alle stöhnen über den Verkehr in Potsdam, der stetig zunimmt“, so Schubert. Die Entlastung der Zeppelinstraße beschäftige die Stadtpolitik nun seit gut zwei Jahren und ein Ende sei noch nicht absehbar. Da liege es nahe, neue Wege zu gehen – oder zumindest zu versuchen. „Der Geschäftsführer der Weißen Flotte sagte unlängst, dass er sich eine Art Busverkehr auf dem Wasser gut vorstellen könne als Ergänzung des Potsdamer Nahverkehrs“, so Mike Schubert. „Und wir finden, dass das eine Prüfung auf jeden Fall wert ist.“

Denkbar sei etwa eine zusätzliche Ergänzung des Nahverkehr für ViP-Jahresabokunden durch Einbeziehung der Wassertaxis und Teilerstattung an die Flotte, separate Ticketmodelle oder kombinierte Wassertaxis – als Wasserbusmodelle.

„Ganz einfach ist das sicher schon allein wegen des Verkehrsverbundes nicht, in dem Potsdam Mitglied ist. Aber versuchen sollten wir es“, sagt SPD-Fraktionschef Schubert.

Von MAZonline

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